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Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt

UKS-Tumorzentrum informiert über Brustkrebs und Selbsthilfe stellt sich vor

Am Donnerstag, 10. April, veranstaltet das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes (UTS) einen Vortrag über Brustkrebs. Wie alle Vorträge der Informationsreihe findet er von 18 bis 19 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude (Geb. 35, Seminarraum 1) auf dem Campus des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg statt. Das Angebot richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten. 

Das Brustkrebszentrum des UKS ist Anlaufstelle für Patientinnen mit bösartigen Tumoren in der Brust, medizinisch als Mammakarzinom bezeichnet. Brustkrebs ist zwar die häufigste Krebserkrankung der Frau, doch durch viele positive Entwicklungen bei Diagnose und Behandlung können heute die meisten an Brustkrebs erkrankten Frauen geheilt werden. Dabei ist es sehr wichtig, die Erkrankung möglichst früh zu entdecken. Dies gelingt durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchung und eine moderne Diagnostik, wie sie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg zur Verfügung steht. Und auch bei der Behandlung können sich Patientinnen am Brustkrebszentrum auf modernste Verfahren und ein spezialisiertes Team verlassen, was eine hervorragende Qualität garantiert. Die optimale, ganzheitliche Behandlung von Brusterkrankungen wird am UKS durch die enge Kooperation verschiedener Fachdisziplinen und die regelmäßigen Tumorkonferenzen gewährleistet. Für jede Patientin wird ein individuelles Therapiekonzept erstellt und die ideale Behandlung festgelegt.

Im Vortrag über Brustkrebs am 10. April spricht PD Dr. Gilda Schmidt. Sie ist Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin und Koordinatorin des Brustkrebszentrums am UKS. Mit ihrem Vortrag „Brustkrebs: Was kann ich selbst zusätzlich tun?“ möchte die Expertin eine Frage beantworten, die ihr im Alltag sehr oft gestellt wird. Und gerade zu diesem Thema, gibt es einiges zu erläutern. Denn besonders bei Brustkrebserkrankungen kommen weitere Ansätze in Frage, die den Patientinnen ergänzend helfen können. Am UKS wird nicht nur nach neuesten Erkenntnissen behandelt, sondern es gibt ebenso komplementärmedizinische Angebote für die Betroffenen. PD Dr. Schmidt wird unterschiedliche Aspekte besprechen, angefangen bei Ernährungsberatung und Nebenwirkungsmanagement bis hin zum Einfluss von Sport und Bewegung auf die Erkrankung.

Neben PD Dr. Schmidt wird Bettina Knapp über ein besonderes Pflegeangebot am UKS sprechen. Sie ist die Bereichsleitung der Onkologischen Fachpflege am Universitätsklinikum. Speziell ausgebildeten Pflegekräfte stellen sicher, dass Krebspatientinnen und -patienten in Homburg in verschiedenen Krankheitsphasen individuell und kompetent betreut werden. Diese Betreuung kommt in der UKS-Frauenklinik auch den Patientinnen mit Brustkrebs zugute.

Die beiden Referentinnen werden den Teilnehmenden alle Fragen zu Erkrankung, Diagnose, Therapie und der Arbeit des Brustkrebszentrums am UKS beantworten. Daneben beteiligt sich auch die Selbsthilfegruppe Miteinander gegen Krebs e.V. an der Veranstaltung. Die 1. Vorsitzende des Vereins, Dr. Maria Cacacciola-Ketter, wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Arbeit der Gruppe vorstellen und für alle Rückfragen zur Verfügung stehen.

Tour durch Rheinland-Pfalz und das Saarland: SEKIS-Selbsthilfebus macht Halt am UKS 

Vor dem Hörsaalgebäude steht an diesem Tag zudem bereits ab 17 Uhr bis 19:30 Uhr der Selbsthilfebus der rheinland-pfälzischen Selbsthilfe-Kontaktstellen (SEKIS). Der Bus ist in diesem Jahr wieder in Rheinland-Pfalz und im Saarland auf Tour und macht erneut Halt am UKS. Die beiden Sozialpädagoginnen Jutta Leonhardt und Sibylle Schark informieren über die vielen Möglichkeiten, die Selbsthilfe bietet. Das Angebot richtet sich dabei nicht ausschließlich an Menschen mit Krebserkrankungen. Die Selbsthilfevereinigung berät Betroffene, Angehörige und Interessierte zu sämtlichen Selbsthilfeangeboten, die der gemeinsamen Bewältigung von Krankheiten, psychischen oder sozialen Problemen dienen.

Allgemeine Informationen zur Veranstaltungsreihe

Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen legt bei den Informationsveranstaltungen großen Wert auf den Austausch. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können davor, währenddessen und danach ihre Fragen stellen. Um möglichst vielen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen, ist die Veranstaltungsreihe im Hybrid-Format angelegt. Man muss nicht zwingend auf dem Campus teilnehmen, sondern kann sich ebenso mit sämtlichen internetfähigen Geräten virtuell in die Veranstaltung einwählen. Für die Online-Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung an die E-Mail-Adresse uts@uks.eu notwendig. Der Einwahl-Link für die Online-Teilnahme wird nach der Anmeldung zugeschickt.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Erkrankte, Angehörige und alle Interessierten. Gesundheitsbewusste, die beispielsweise ihr Krebsrisiko senken oder sich über Vorsorgeuntersuchungen informieren möchten, finden interessante Vorträge zur Prävention im Programm. Die Besucherinnen und Besucher erwarten zahlreiche Themen zu unterschiedlichen Krebserkrankungen mit Fokus auf Vorsorge, Früherkennung, moderne Therapien und Unterstützungsangebote insbesondere in Kooperation mit den regionalen Selbsthilfegruppen. 

 

An der Vortragsveranstaltung nimmt die Selbsthilfegruppe Miteinander gegen Krebs e.V. teil. Des Weiteren ist der Selbsthilfebus der rheinland-pfälzischen Selbsthilfe-Kontaktstellen (SEKIS) vor Ort, er steht bereits ab 17 Uhr bis 19:30 Uhr vor dem Hörsaalgebäude.

Eine Terminübersicht mit allen Terminen der Veranstaltungsreihe des UTS findet sich im Jahresprogramm (https://www.uks.eu/fileadmin/uks/kliniken_und_einrichtungen/krebs-bluterkrankungen/UTS/Patienteninfotage_UTS_2025_Flyer.pdf). Die Teilnahme ist kostenlos und kann vor Ort oder online stattfinden. © UKS

Schenk, Silvia
03. Apr 2025