Rückschritt für Inklusion
Heute soll das 1. Kinder- und Jugendhilfestrukturreform-Gesetz im Kabinett beschlossen werden. Damit plant die Bundesregierung beträchtliche Einschnitte für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) sieht darin erhebliche Rückschritte für die Inklusion von Kindern und Jugendlichen: Weil seit Jahren die kommunalen Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe steigen, sollen nun individuelle Unterstützungsleistungen insbesondere bei komplexen Bedarfen verringert werden. Es gibt große Zweifel, dass diese Beschlüsse wirtschaftlich nachhaltig sind.
Ausdrücklich begrüßt die AWO ein Ziel der Reform: Ab 2028 soll die Zuständigkeit für alle Kinder und Jugendlichen bei den Jugendämtern gebündelt werden („inklusive Lösung“). Damit endet die jahrzehntelange Trennung zwischen Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe, was Familien einen Zuständigkeitsdschungel aufzwang. Diese „Hilfen aus einer Hand" sind überfällig und werden von der AWO seit Jahren gefordert. Kritisiert wir
Ausdrücklich begrüßt die AWO ein Ziel der Reform: Ab 2028 soll die Zuständigkeit für alle Kinder und Jugendlichen bei den Jugendämtern gebündelt werden („inklusive Lösung“). Damit endet die jahrzehntelange Trennung zwischen Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe, was Familien einen Zuständigkeitsdschungel aufzwang. Diese „Hilfen aus einer Hand" sind überfällig und werden von der AWO seit Jahren gefordert. Kritisiert wir

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