Page 22 - Stadtmagazin "es Heftche"® Homburg | Ausgabe 163, März 2026
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Leonard Feldhase, ein Meister der Tarnung
Nun kommt das Frühjahr und mit
dieser Jahreszeit wird es auch wieder
in Feld, Wald und Flur lebendiger. In
dieser Ausgabe erfahrt ihr interes-
sante Dinge über Leonard, den Feld-
hasen und seinen Lebensraum.
auch, dass Leonard abrupt, während dem
Lauf die Richtung wechseln kann, so kann
er seinen Feinden so manches Mal ent-
kommen. Natürlich hat der Feldhase auch
eine Wohnung, die nennt man Sasse. Diese
Manchmal kann man sie frühmorgens
oder in der Dämmerung auf den Feldern
sehen, die Feldhasen. Scheue Gesellen
sind es, die nachtaktiv sind und sich gerne
auf warmen und trockenen Flächen auf-
halten. Dem Feldhasen in unserer Ge-
Der Fuchs gehört zu den natürlichen
Feinden des Feldhasen
© KI generiert mit Adobe Firefly Modell
Gemini 2.5
wählt er immer so aus, dass er eine gute
Sicht hat und um sie zu erreichen nimmt er
viele Umwege in Kauf, eben damit seine
Feinde sie nicht entdecken. Wenn er bei
der Sasse angekommen ist, macht Leo-
Leonard, der Feldhase lebt in Deutschland
mit rund 3 Millionen Artgenossen
© KI generiert mit Adobe Firefly Modell
Gemini 2.5
schichte haben wir den Namen Leonard
gegeben, er ist einer von bis zu drei Mil-
lionen Feldhasen in Deutschland. Leonard
ist ein Meister der Tarnung und er kann
auch ausgezeichnet hören. Das braucht
er auch, denn so ein Hase wird gerne ein-
mal von anderen Wildtieren, wie Fuchs,
Wildschwein oder Greifvögeln gejagt. Oft
kann er durch seine Geschicklichkeit beim
Flüchten aber entkommen. Leonard kann
nämlich nicht nur über drei Meter weit und
zwei Meter hoch springen, er ist auch ein
richtiger Spitzensportler. Seine Hinterläufe
sind lang, darum hoppelt er und er kann
Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilo-
meter pro Stunde erreichen. Hilfreich ist es
Leonard kann Geschwindigkeiten von bis zu
80 Kilometer pro Stunde erreichen
© KI generiert mit Adobe Firefly Modell
Gemini 2.5
nard immer einen großen Sprung hinein,
damit er seinen Feinden keine Duftspur
hinterlässt. Durch seine Fellfarbe ist der
Hase perfekt getarnt und nicht leicht zu
entdecken. Feldhasen sind reine Vegetarier
und brauchen täglich bis zu 1.400 Gramm
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Nahrung. Eigentlich schon viel, wenn man
bedenkt, dass der ausgewachsene Hase
etwa 4 bis 5 Kilogramm wiegt. Leonard
macht sich also jeden Tag auf die Suche
nach Gräsern und Kräutern, Feldfrüchten,
sowie Trieben, Knospen und Blättern. Dies
macht ganz besonders den Bauern nicht
immer Freude, da Leonard und seine Art-
genossen auch gerne mal deren Anbau fres-
sen. Leonard lebt allein, aber bald wird er
sich wieder auf die Suche nach einer Frau
machen. Das wird nicht einfach werden,
denn die Häsinnen nehmen nur die Bes-
Feldhasen sind Meister der Tarnung
© KI generiert mit Adobe Firefly Modell
Gemini 2.5
ten. So muss er seine Kraft und Ausdauer
in Wettkämpfen und Boxkämpfen mit
anderen Rammlern (so nennt man männ-
liche Hasen) beweisen. Drei- bis viermal
im Jahr kann eine Häsin Junge bekommen,
in der Regel sind das dann zwei bis fünf
Häschen. Schon nach acht bis zehn Tagen
sind sie vollkommen selbstständig. Leo-
nard passt sein Fell der Jahreszeit an, damit
er auch immer gut getarnt ist. Im Sommer
ist sein Oberfell eher braun- gelb mit rost-
roten Farbtönen und schwarzen Spitzen.
Im Winter ist die Fellfarbe heller und gräu-
lich-braun.
Vielleicht möchtet ihr noch mehr
über die Feldhasen erfahren? Dann
schaut im Internet unter https://
www.deutschewildtierstiftung.de/ in
der Rubrik Wildtiere/ Feldhase nach.
se
Ausgabe 163 / März 2026



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