Page 18 - Ausgabe 033 / Mai 2015
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  Einweihung mit viel Politikprominenz
Homburger Musikschule wurde feierlich eröffnet
die auch die aufgeführten Musikstücke neben Anja Wirbel dirigiert und mit dem Orchester eingeübt hat. Für sie ist der Eröffnungstag sehr bewegend. Seitdem sie seit 14 Jahren Leiterin ist, hat sie die kontinuierliche Entwicklung des Umzugs mit verfolgt. Ullrich schwärmte von den neuen Räumen der Entfaltung für den Ein- zelnen und die Ensembles. Ihre Dankesliste war lang; angefangen von ihrem Mann, der Se- kretärin Frau Böhm und allen tatkräftigen Men- schen, die auf der Baustelle, beim Umzug, in der Planung und Ausführung beteiligt waren. Ein großer Dank ging natürlich auch an den Förderverein, der mit 7000 Euro die Lichttra- versen im Konzertsaal finanziert hat und an die Auszubildenden der Arbeiterwohlfahrt, die eine Skulptur in Form einer Weltkugel mit umkrei- senden Noten aus Metall gebaut haben, die jetzt im Eingangsbereich der Musikschule aufgehängt ist.
Blockflöten und Violincellos des Musik- schulorchesters überzeugten
Nach so vielen Lobliedern auf die neue Mu- sikschule in den Reden durfte aber auch die Musik, um die es ja schließlich ging, nicht feh- len. Mit den Stücken „Yesterday“, „Pomp and Circumstance“ und „Ein Hoch auf uns“ zeigte das Musikschulorchester sein Können und
verzauberte sein großes Publikum.
Wer die Räume besichtigen möchte, hat dazu am 5. Juli 2015 ab 11.00 Uhr beim großen musikalischen Sommer- fest Gelegenheit. Weitere Veranstal- tungen, Kursangebote oder Anmel- dungen im Internet unter www.mu- sikschule-homburg.de. sl
  Die neue Musikschule Homburg im Stadtteil Erbach ist feierlich mit viel Mu- sik und Ansprachen eröffnet worden. Zur Eröffnung sprachen der saarländi- sche Minister für Bildung und Kultur Ul- rich Commercon, Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind sowie unter an- derem Staatssekretär Christian Seel.
„Musik ist kein Luxus, sondern ein Grundbe- dürfnis“, zitierte Kultusminister Commercon den berühmten Dirigenten Sir Simon Rattle. Commercon betonte in seiner Rede, wie glück- lich er über die neue Musikschule ist. „Es ist ein Ort entstanden, in dem das Grundbedürfnis nach Musik durch aktive Teilnahme aller si- chergestellt werden kann.“ Hier können auch Kinder an Musik herangeführt werden, für die es vor Jahrzehnten noch undenkbar gewesen wäre. Für Commercon ist kulturelle Bildung ein Menschenrecht und darf nicht wirtschaft- lichen Interessen untergeordnet sein.
OB Rüdiger Schneidewind, Staatssekretär Christian Seel und Kulturminister Ulrich Com- mercon (von links) bei der Einweihung
In der Musikschule Homburg werden zum ei- nen die breite Masse als auch begabte Talente gefördert. Diese Mischung gehört für die Mu- sikschule zusammen. Dem demographischen Wandel geschuldet, werden auch immer mehr Erwachsene unterrichtet. Außerdem gibt es mu- sikalische Früherziehung und Kooperationen in den Schulen und Kindergärten. Aber nicht nur der Unterricht bereichert das kulturelle Le- ben in der Stadt, sondern auch Konzerte und viele Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Musikschule. Die neue Musikschule verfügt über eine Fläche von 1200 Quadratmetern mit 28 Unterrichtsräumen und einem imposanten Aulasaalneubau mit mobiler Bühnenkonstruk- tion, der 300 Quadratmeter misst. Die Außen- fläche ist im April fertig gestellt worden. Der 5,8 Millionen teure Bau wurde maßgeblich fi- nanziert aus Geldern der EU, des Programms Stadtumbau West, sowie des Bundes, des Lan- des und der Stadt Homburg. Der Umzug von der Gerberstraße in das Problemviertel Erbach
war zunächst umstritten, entsprach der Anblick verfallener Häuser nicht den Sehgewohnheiten vieler Musikschülereltern. Mittlerweile haben sich aber auch die Ausbildungsstätte der Ar- beiterwohlfahrt sowie ein neuer Kindergarten in der Nachbarschaft angesiedelt. Es bleibt ab- zuwarten, wie sich die Institution in seine neue Umgebung anpasst und umgekehrt.
Erste Planungen für den Umzug der Musik- schule gibt es bereits seit 14 Jahren, erinnerte sich Oberbürgermeister Schneidewind. Damals wurde in Bürgerbeteiligungs-Workshops er- mittelt, dass der Wunsch nach Einrichtungen für Jugend, Kultur und Ausbildung für dieses Gebiet vorherrschte. Jedoch konnte so ein gro- ßes Projekt nicht mit eigenen Mitteln gestemmt werden. Zum Glück rechtzeitig genug, da die Heizungen und Stromleitungen der alten Mu- sikschulev keinen weiteren Winter mehr über-
Die neue Musikschule Homburg ist eröffnet
standen hätten. Schneidewind ist sehr stolz auf das Projekt und hofft auf großen Zulauf der Musikschülerzahlen. Der saarländische Vorsit- zende des Verbands deutscher Musikschulen, Ulrich Boden, forderte in seiner Ansprache mehr politisches Bewusstsein für die musischen Fächer, genauso wie für naturwissenschaftliche Fächer und Sprachenförderung. Er wünscht sich, dass musikalische Bildung mehr institu- tionalisiert wird, da es auch eine Investition in die Zukunft ist. Das Schlusswort hatte Carola Ulrich, die Leiterin der Musikschule Homburg,
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