Page 29 - Stadtmagazin "es Heftche"® | Ausgabe 125, Januar 2023
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  Rollende Intensivstationen
Zwei neue Intensiv-Transportwagen im Saarland unterwegs
 In Homburg an der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) auf dem UKS-Gelände und in Saarbrü- cken an der Rettungswache der Be- rufsfeuerwehr sind zwei neue Inten- siv-Transportwagen stationiert.
Beide Intensiv-Transportwagen übernehmen tagsüber Verlegungstransporte mit Arztbe- gleitung von Patientinnen und Patienten, die intensivmedizinisch überwacht und behan- delt werden müssen. Am Standort Homburg ist die Klinik für Anästhesiologie für die ärzt- liche Besetzung zuständig. Das UKS stellt
tenbedürfnissen. Medikamenten- und Sau- erstoffvorräte sind ebenfalls angepasst. Die Intensivtrage ist elektrisch bedienbar und wird ebenso mit elektrischer Unterstützung in das Fahrzeug eingeladen.
Der Rettungswagen kann neben den inten- sivmedizinischen Transporten auch für regu- läre Notfalleinsätze genutzt werden. Diese Option der Zweifach-Nutzung („Dual Use“) ermöglicht eine effizientere Einbindung in den regulären Rettungsdienst und flexiblere Reaktionsmöglichkeiten für Intensivtranspor- te im Saarland. Zudem werden zusatzquali- fizierte Notärztinnen und -ärzte und Notfall- sanitäterinnen und -sanitäter eingesetzt.
Das Team des Intensivtransportwagens beim Einladen der Spezialtrage in den Intensivtransportwagen ITW Homburg
Der für den Rettungsdienst im Saarland ver- antwortliche Zweckverband für Rettungs- dienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) und der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes im Saarland San.-Rat Dr. Thomas Schlechtrie- men haben während einer einjährigen Pla- nungs- und Beschaffungsphase in einem ge- meinsamen Konzept mit den beteiligten Kli- niken und Organisationen die Ausstattung dieser neuen Fahrzeuge für den Intensiv- transport optimiert.
Ausgewählt wurde der Fahrzeugtyp „Mer- cedes Sprinter“, da dieser unter anderem über eine höhere Zuladungsmöglichkeit und einen größeren Kofferaufbau verfügt. Insge- samt wurden für die neuen Fahrzeuge je- weils Investitionen von 315.000 Euro getä- tigt, für die der ZRF 25% Zuschüsse des Lan- des erhält.
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   Timm Mathis, Prof. Dr. Thomas Volk, Dr. Matthias Schröder , Dr. Werner Armbruster , San.-Rat Dr. Thomas Schlechtriemen, Martina Novic und Roland Winter vor dem neuen Intensiv-Transportwagen am UKS © Marion Ruffing/UKS
auch die regulären Notärztinnen und Not- ärzte in Homburg und Ottweiler. Bei diesen medizinisch und technisch anspruchsvollen Verlegungsfahrten müssen meist eine Viel- zahl von medizinischen Geräten, wie Sprit- zenpumpen, spezielle Beatmungsgeräte oder manchmal sogar eine Herz-Lungen-Maschi- ne (ECMO) mitgeführt werden, die in einem regulären Rettungswagen keinen Platz fin- den.
Das Beatmungsgerät entspricht den Anfor- derungen einer Intensivstation mit hochkom- plexen Beatmungsmustern. Vielfache Befes- tigungsmöglichkeiten im Fahrzeug und an der Trage selbst erlauben die Mitführung di- verser medizinischer Geräte, je nach Patien-
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     Ausgabe 125 / Januar 2023
Über das Universitätsklinikum des Saarlandes können Sie sich unter https://www.uniklinikum-saarland.de informieren. Marion Ruffing
  Einfach besser, da es gelesen wird!
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