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Eine Rollstuhl-Schaukel für das Kinderhospiz

Kreissparkasse und Stadtwerke Homburg verdoppeln Spenden im Rahmen der „Wir Wunder“-Aktion

Aus Spenden wird doppelte Hilfe: Die Kreissparkasse Saarpfalz und die Stadtwerke Homburg unterstützen gemeinsam die „Wir Wunder“-Verdoppelungsaktion zugunsten des Homburger Palliativzentrums „Schmetterling“, ein Kinder- und Erwachsenenhospiz auf dem Gelände des Universitätsklinikums des Saarlandes. Ab dem 10. Oktober 2026 startet diese große Verdoppelungsaktion über die Plattform, um 35.000 Euro für eine spezielle Rollstuhlschaukel im künftigen Hospiz-Freigelände zu sammeln.

Die „Wir Wunder“-Aktion liegt der Kreissparkasse Saarpfalz offensichtlich sehr am Herzen. Unter dem Motto „Frühlings Wunder 2026“ stellte die Sparkasse erst im März dieses Jahres einen Aktionstopf von 20.000 Euro bereit, der anteilig an teilnehmende Vereine ausgeschüttet wurde. Wichtige lokale Institutionen wie das Tierheim Homburg oder die Tafel Homburg nutzen das Portal kontinuierlich für ihre Finanzierung. Die aktuelle Verdoppelungsaktion für eine Rollstuhl-Schaukel beim künftigen Kinderhospiz findet vom 10. Oktober bis zum 18. Oktober 2026 anlässlich des Welthospiztages statt.  In dieser Zeit eingezahlte Privatspenden werden durch das Budget der Sparkasse und der Stadtwerke Homburg verdoppelt, bis der Fördertopf erschöpft ist. Das Spendenziel: Für Anschaffung, Fundament und die sichere Installation der Spezialschaukel werden insgesamt 35.000 Euro benötigt. Begünstigter ist der Förderverein für altersübergreifende Palliativmedizin unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Sven Gottschling. Der äußerte sich im Rahmen einer Pressekonferenz bei der KSK Saarpfalz so: „Wir möchten, dass Tod und Sterben aus der Tabuzone nochmal mitten rein in die Mitte der Gesellschaft gerückt werden, denn auch Sterbende sind Lebende, und auch die haben es verdient, bis zum letzten Atemzug teilzuhaben an unser aller Leben!" Herr Gottschling weiter: "Viele Kinder können beispielsweise an einfachen Spielplatz-Erlebnissen nicht teilnehmen - weil sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Mit einer Rollstuhl-Schaukel soll den Kindern mittels der „Wir Wunder“-Aktion etwas ermöglicht werden, was für viele selbstverständlich ist: das Gefühl von Bewegung und unbeschwerter Freude, das Gefühl von Freiheit. Jede Spende hilft, das Ziel zu erreichen. Ganz gleich, wer wie viel geben möchte.“ Eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Palliativzentrums spielt der Förderverein für altersübergreifende Palliativmedizin, in dem sich der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Saarpfalz, Armin Reinke, seit einigen Jahren engagiert. Der sagte in der Pressekonferenz: „Der Bau dieses Zentrums ist eine große Herzensangelegenheit des Fördervereins. Es ist ein schönes Gefühl, einen kleinen Betrag zu einem solchen Projekt leisten zu können.“ Stadtwerke- Geschäftsführer Frank Barbian betonte: “Mit unserer Verdoppelungsaktion möchten wir als Stadtwerke Homburg gemeinsam mit der Kreissparkasse Saarpfalz dazu beitragen, dass aus vielen kleinen Spenden eine große Hilfe wird. Herr Barbian weiter: “Es ist besonders schön, ein Projekt zu unterstützen, das Menschen in einer schwierigen Lebensphase zugutekommt. Wir wollen gemeinsam ein Zeichen setzen für Solidarität, Menschlichkeit und gelebtes Miteinander.“ Rüdiger Schneidewind, Geschäftsführer der Siebenpfeiffer Palliativ- und Hospizgesellschaft gGmbH, der ebenfalls an dem Pressegespräch teilnahm, erwähnte, dass der Zeitpunkt des Spendenaufrufs nicht zufällig gewählt wurde. Rüdiger Schneidewind: “Am 11. Oktober ist Welthospiztag. Und wie gesagt: Jede noch so kleine Spende ist uns wichtig!“ Das Palliativzentrum macht zurzeit erhebliche bauliche Fortschritte und wird voraussichtlich Ende 2027 eröffnet. Es wird das erste gemeinsame stationäre Hospiz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Deutschland sein. Sven Gottschling erklärte dazu, dass sich das nächste Kinderhospiz weit weg von Homburg in Wiesbaden befinde, eine lange Strecke mit einem schwerstkranken Kind! Gottschling: “Wir werden, wie erwähnt, mit dem Neubauprojekt ein Kinder- und Jugendhospiz sowie ein Erwachsenenhospiz bekommen. Es ist also eine direkte Weiterversorgung möglich. Mit insgesamt künftig 24 Plätzen, die zur Verfügung stehen werden, wird das Palliativzentrum das größte stationäre Hospiz seiner Art in Deutschland sein!“ 

Gutes zu tun, heißt, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam etwas zu bewegen. Die Verdoppelungsaktion von der Kreissparkasse Saarpfalz und den Stadtwerken Homburg trägt auf jeden Fall dazu bei, dass aus vielen kleinen Spenden eine große Hilfe wird. © Heinz Hollinger

Schenk, Silvia
23. Sep 2026