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Vom Duo zum Quintett und Sextett

Kammermusik in ihrer ganzen Vielfalt

In diesem Jahr hat das Vogler Quartett als künstlerische Leitung neben dem Klarinettisten Nikolaus Friedrich 3 junge Duo-Formationen eingeladen: Die französischen Pianisten David Salmon und Manuel Viellard spielen als „Geister Duo“ am Klavier zu vier Händen, die geigenspielenden Schwestern Maya & Julia Kasprzak vom „Duo Gagliano“ und das „Duo Klangtreff“ mit der besonderen Kombination Cello (Marlene Förstel) und Akkordeon (Michael Schwarzenbacher) bringen originale oder neu arrangierte, gewiss aber originelle Musik mit. Das Vogler Quartett ergänzt das Programm mit großer Streichquartettliteratur von Haydn, Mozart, Schumann und Schostakowitsch.

Attraktive neue Klangmischungen und große Kammermusikvielfalt entstehen, wenn z. B. die Pianisten sich auch einzeln in neue Kooperationen einbringen, wenn Michael Schwarzenbachers Akkordeon sich zum Streichquartett gesellt für Piazzolla‘sche Tangos oder Marlene Förstel am Cello das Vogler Quartett ergänzt bei Schuberts berühmtem Streichquintett.

Eine ganz spezielle Quartettbesetzung mit Klarinette, Violine und den beiden Pianisten präsentiert eine farbenfrohe Version von „Scaramouche“ von Darius Milhaud, und auch die „Ouvertüre über hebräische Themen op. 34“ von Sergeij Prokofjew verspricht attraktiven und seltenen Hörgenuss, wenn die Musikerinnen und Musiker sich zum Sextett für Streichquartett, Klarinette und Klavier zusammenfinden.

Uns erwarten spannende Begegnungen mit erfahrenen, mit jungen und sehr jungen Musikern und eine reizvolle musikalische Mischung aus Bekanntem und Seltenem, Altem und Neuem, gewürzt von einer europäisch-amerikanischen Stilvielfalt zwischen Bartok, de Falla und Piazzolla.

Bei aller Vielfalt des Programms bilden verborgene Verbindungen und Gemeinsamkeiten in der Musik oder ihrer Entstehungsgeschichte einen roten Faden, auf den das Motto „suchen und (er)finden“ hinweist. Ein Großteil der Werke, die in der Festivalwoche zu hören sein werden, ist durch die Suche nach neuen Quellen der Inspiration entstanden. Die Komponisten suchten diese Inspiration in den unterschiedlichsten Richtungen: in der Vergangenheit, in exotischen Ländern, der alten Heimat, in anderen Genres wie Folklore, Tango, Jazz, Samba oder in der Commedia dell’arte. Oft schweift dabei die Phantasie auch an spezielle Sehnsuchtsorte: Italien, Paris, Wien oder Rio de Janeiro… Ergebnis ist oft ein Neuanfang, ein (manchmal radikaler) Stilwechsel, ein Sich-Neu-Erfinden oder auch ein Endlich-Ankommen am langersehnten Ziel. 
Es warten also spannende Zeitreisen und überraschende Hörabenteuer auf das Homburger Publikum!

Einführende Gespräche mit den Musikern finden jeweils 30 Minuten vor Konzertbeginn statt.

Wie in jedem Jahr ist ein Vormittag auch dem Besuch in einer Schule gewidmet, diesmal sind die Musiker des Vogler Quartetts zu Gast am Saarpfalz-Gymnasium in Homburg.

Alle Konzerte finden im Saalbau in Homburg statt, die Abendkonzerte an Werktagen (Mo, Mi, Do, Fr) beginnen um 19.30 Uhr, am Sonntag um 18 Uhr; das Abschlusskonzert am 
3. Oktober beginnt um 11 Uhr.

Das 4. Konzert (1.10.) ist wieder eine Kooperation mit den „Homburger Meisterkonzerten“. An diesem Abend gelten für Tickets und Bestuhlung die gleichen Konditionen wie bei den Meisterkonzerten, d.h. gestaffelte Preiskategorien und feste Sitzplätze.

Bei allen anderen Konzerten des Festivals besteht wie üblich freie Platzwahl.

Karten gibt es bei Ticket Regional (telefonisch, online und bei allen Vorverkaufsstellen), bei der Tourist Info Homburg und an der Abendkasse (öffnet jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn).

Die Ticketpreise für das Kammermusikfestival (außer Konzert 5): 28 € regulär, 22 € Vereinsmitglieder, 15 € ermäßigt. 

Für die 5 „eigenen“ Konzerte kann man wie gewohnt einen Festivalpass erwerben, die Preise sind 120 € / 95€ / 65 €.

An den Vormittagen besteht wie gewohnt die Möglichkeit, bei den Proben zuzuhören (11 bis 13 Uhr), und während der Öffnungszeiten ist im oberen Foyer wieder ein Musikalien-Flohmarkt aufgebaut, wo Interessierte nach Herzenslust schmökern können nach Noten und Musikbüchern. © Dr. Gudula Zimper

 

 

Schenk, Silvia
21. Sep 2026