Die Blies, einst unser schwarzes Flüsschen
Teil 3 von Jürgen CornelyWer jedoch dachte, das könne nur das Eisenwerk sein, das die Blies so ruinierte, machte es sich zu einfach. Da waren ja noch die Gruben. Bis in die 40er Jahre des 19. Jahrhunderts spielte Wasser in der Steinkohleförderung nur eine untergeordnete Rolle.
Dann aber setzte der Schachtbau ein. Nun wurde Kohle in solchen Mengen abgebaut, dass man ein Verfahren entwickeln musste, das in vertretbarer Zeit die Kohle von dem tauben Gestein trennen konnte. Das war die Kohlenwäsche. Diese so genannte nasse Aufbereitung hatte den Nebeneffekt, dass sie das abfließende Wasser so sehr mit einem schwarzen Schlamm belastete, dass man Schlammweiher anlegen musste, um den Abfluss der so genannten Vorflut zu gewährleisten, die zusätzlich vor allem mit aus dem Gestein ausgewaschenen Sulfaten belastet war. Gleichzeitig wurden zur Wasserhaltung und zum Antrieb der Maschinen auch hier zunehmend Dampfmaschinen eingesetzt, für deren Betrieb Wasserreservoire vorgehalten werden mussten. Ein heute noch gut
Dann aber setzte der Schachtbau ein. Nun wurde Kohle in solchen Mengen abgebaut, dass man ein Verfahren entwickeln musste, das in vertretbarer Zeit die Kohle von dem tauben Gestein trennen konnte. Das war die Kohlenwäsche. Diese so genannte nasse Aufbereitung hatte den Nebeneffekt, dass sie das abfließende Wasser so sehr mit einem schwarzen Schlamm belastete, dass man Schlammweiher anlegen musste, um den Abfluss der so genannten Vorflut zu gewährleisten, die zusätzlich vor allem mit aus dem Gestein ausgewaschenen Sulfaten belastet war. Gleichzeitig wurden zur Wasserhaltung und zum Antrieb der Maschinen auch hier zunehmend Dampfmaschinen eingesetzt, für deren Betrieb Wasserreservoire vorgehalten werden mussten. Ein heute noch gut









