Falsch verstandener Tier- und Artenschutz kann heimische Amphibien gefährden
NABU bittet „Fischretter“ im Wassergarten Reden eindringlich: Bitte keine Fische fangen und umsetzenAm 5. Mai wurde die Grubenwasserförderung in den Wassergärten Reden durch die RAG eingestellt. Davon betroffen ist die Wasserkaskade (Mosesgang) und die in den Grubenwasserbach abgeführten Grubenwässer.
In diesen warmen Bereichen leben keine Amphibien, sondern nur Warmwasserfische, invasive Krebsarten (u.a. Marmorkrebse) und Sonnenbarsche. Die Frösche, die man häufig lauthals quaken hört, leben in den kühleren Regenwasserteichen und machen rund 80 Prozent der Gewässer im Wassergarten aus. Diese werden von der Maßnahme und dem anschließenden Trockenfallen nicht betroffen. „Tierschützer, die im guten Glauben die Fische und Krebse vor dem Austrocknen bewahren wollen und diese abfangen und in Regenrückhaltebecken oder andere natürliche Gewässer setzen, gefährden dadurch unsere heimische Fauna“, so NABU-Landesvorsitzende Corinna Heyer. Insbesondere die exotischen Neubürger Sonnenbarsche und Marmorkrebse können unter heimischen Arten verheerende Auswirkungen auf die Bestandsentwickl
In diesen warmen Bereichen leben keine Amphibien, sondern nur Warmwasserfische, invasive Krebsarten (u.a. Marmorkrebse) und Sonnenbarsche. Die Frösche, die man häufig lauthals quaken hört, leben in den kühleren Regenwasserteichen und machen rund 80 Prozent der Gewässer im Wassergarten aus. Diese werden von der Maßnahme und dem anschließenden Trockenfallen nicht betroffen. „Tierschützer, die im guten Glauben die Fische und Krebse vor dem Austrocknen bewahren wollen und diese abfangen und in Regenrückhaltebecken oder andere natürliche Gewässer setzen, gefährden dadurch unsere heimische Fauna“, so NABU-Landesvorsitzende Corinna Heyer. Insbesondere die exotischen Neubürger Sonnenbarsche und Marmorkrebse können unter heimischen Arten verheerende Auswirkungen auf die Bestandsentwickl



