Jahresbericht TelefonSeelsorge Saar
Menschliche Stimme gegen die Einsamkeit gewünschtEinsamkeit bleibt das bestimmende Thema der Anrufer:innen am Telefon bei der TelefonSeelsorge Saar. Die Corona-Jahre verstärkten diese Entwicklung. Waren es vor 20 Jahren vor allem Beziehungsthemen wie Familienprobleme oder Paarprobleme, so sind es in den letzten Jahren vor allem Einsamkeit, Ängste und depressive Stimmung die am häufigsten genannt werden.
Dazu passt, dass sich immer mehr Menschen, fast jede:r zehnte Anrufer:in, aus Einrichtungen wie Pflegeheimen, der Forensik oder Jugendwohngruppen melden. „Dort werden die körperlichen Bedürfnisse der Bewohner:innen versorgt, aber es scheint weniger Möglichkeiten zum zwischenmenschlichen Kontakt und Austausch zu geben“, so Diplom-Psychologin Friederike Walla. Sie vermutet, dass der Anteil dieser Ratsuchenden künftig weiter zunehmen wird. Der Anteil der Anrufer:innen, die Probleme mit einer psychischen Erkrankung vorweisen, stieg auf 43 Prozent. Vor 20 Jahren lag er noch unter fünf Prozent. „Psychische Erkrankungen werden heute
Dazu passt, dass sich immer mehr Menschen, fast jede:r zehnte Anrufer:in, aus Einrichtungen wie Pflegeheimen, der Forensik oder Jugendwohngruppen melden. „Dort werden die körperlichen Bedürfnisse der Bewohner:innen versorgt, aber es scheint weniger Möglichkeiten zum zwischenmenschlichen Kontakt und Austausch zu geben“, so Diplom-Psychologin Friederike Walla. Sie vermutet, dass der Anteil dieser Ratsuchenden künftig weiter zunehmen wird. Der Anteil der Anrufer:innen, die Probleme mit einer psychischen Erkrankung vorweisen, stieg auf 43 Prozent. Vor 20 Jahren lag er noch unter fünf Prozent. „Psychische Erkrankungen werden heute








