Einblicke in die Küchen des 19. Jahrhunderts in unserer Region
In der Taverne des Europäischen Kulturparks Bliesbruck-Reinheim ist zurzeit eine Vitrine mit Exponaten aus der Sammlung von Volkskundler und Brauchtumsforscher Gunter Altenkirch zu sehen.
Die Exponate geben einen Einblick in die Küchen des 19. Jahrhunderts in der Region. Damals veränderten Bergbau, Hüttenwesen und weitere Industriezweige das Leben der Menschen. Arbeiterfamilien entstanden und sahen sich mancher Herausforderung gegenüber – wie der tagtäglichen Zubereitung des Essens. Die Frauen in den Arbeiterfamilien hatten als ehemalige Mägde und Tagelöhnerinnen das Kochen nie gelernt; denn das oblag nur der Bäuerin. Viele Industriebetriebe boten Kochkurse für die Arbeiterfrauen an, meist „Kochschulen“ genannt. In diesen Kursen entstanden zahllose handgeschriebene Rezeptsammlungen. Viele Küchenutensilien wurden selbst hergestellt oder von reisenden Händlern aus der Hochwald-Hunsrück-Region verkauft. Hierzu und zu den Rezepten gibt es Beispiele im Museumsfundus. Eröffnet wurd
Die Exponate geben einen Einblick in die Küchen des 19. Jahrhunderts in der Region. Damals veränderten Bergbau, Hüttenwesen und weitere Industriezweige das Leben der Menschen. Arbeiterfamilien entstanden und sahen sich mancher Herausforderung gegenüber – wie der tagtäglichen Zubereitung des Essens. Die Frauen in den Arbeiterfamilien hatten als ehemalige Mägde und Tagelöhnerinnen das Kochen nie gelernt; denn das oblag nur der Bäuerin. Viele Industriebetriebe boten Kochkurse für die Arbeiterfrauen an, meist „Kochschulen“ genannt. In diesen Kursen entstanden zahllose handgeschriebene Rezeptsammlungen. Viele Küchenutensilien wurden selbst hergestellt oder von reisenden Händlern aus der Hochwald-Hunsrück-Region verkauft. Hierzu und zu den Rezepten gibt es Beispiele im Museumsfundus. Eröffnet wurd







