Page 10 - Ausgabe 040 / Dezember 2015
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  Licht empfangen und weitergeben
Das milde Wetter zog viele Besucher an
berufe. Historisch ist der ehemalige Pfalzgraf im achten Jahrhundert vom Adelstand in den Bischofsstand gewechselt.
Landrat Theophil Gallo meinte: „Jägersburg ist ein Ort, auf den wir stolz sein können.“ Es habe viel Planung und Organisation be- durft, um einen solch besonderen Markt auf die Beine zu stellen. Dafür bedankte er sich bei den vielen Helfern und Standbetreibern.
Der Nabu war mit einem Stand vertreten und es gab auch etliche Produkte vom Biosphären Verband
Ebenso tat dies Ortsvorsteher Jürgen Schäfer. Bei der offiziellen Brot-Segnung erklärte Pas- toralreferent Ansgar Hoffmann wie wichtig diese Tradition früher beim Volk gewesen war. Es galt sogar als Heilmittel gegen Toll- wut und wurde unter anderem auch an die Tiere verfüttert, um sie gesund zu erhalten. Zum Abschluss sagte der Referent: „Wir ha- ben das Licht empfangen und sollten es auch an andere weitergeben.“ ad
  Der sechste Hubertusmarkt fand im November 2015 wieder in Jägersburg auf der Gustavsburg statt. Hauptiniti- ator war der Heimat-, Kultur- und Ver- kehrsverein unter der Leitung von Gustl Altherr, gemeinsam mit dem Ortsrat.
Das Wetter war ideal, um den diesjährigen Hubertusmarkt zu besuchen. Im Burghof gab es vieles zu sehen und auch zu kosten. Die Besucher durften sogar einen lebenden Uhu und einen Wüstenbussard kennenlernen. In der Kapelle präsentierte Hans-Jürgen Leyes
Musikalisch präsentierte
der Jagdhornbläser-Chor Bliesbergerhof einige seiner einstudierten Stücke
einige seiner fotographischen Werke. Neben tollen Ständen mit verschiedenen Handar- beiten und Leckereien zum Essen und Trin- ken, standen verschiedene Aktionen auf dem Programm. Dazu gehörte die Jagdhundevor- führung, bei der die Tiere zeigen durften, was sie alles können oder auch die gemein- same Kulturwanderung mit Klaus Friedrich bis zum großen Stern, bei der der Herzogs- wald erkundet wurde.
en zu probieren oder sich in der Weinstube einige köstliche Tropfen zu gönnen.
„In Jägersburg hatte die Jagd schon immer einen besonderen Stellenwert“, erklärte Gustl Altherr. So habe der Ort später auch seinen Namen erhalten. Ursprünglich hieß er nämlich Hausweiler. Hubertus von Lüt- tich, zu dessen Ehren der diesjährige Huber-
Der Wüstenbussard ist schon ein bemerkenswerter Jäger
tusmarkt stattfand, wurde der Legende nach bei einer Jagd zum christlichen Glauben be- kehrt. Dadurch wurde er zum Schutzpatron für zahlreiche Messen und Märkte und na- türlich für die Jagd sowie viele Handwerks-
    Vorweihnachtliche Wanderung
Mit anschließemdem Beisammensein und Nikolausbesuch
Die Turnvereinigung Oberbexbach lädt alle Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr am Nikolaustag, dem 06. Dezember 2015, zu einer vorweihnachtlichen Wanderung ein. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr am KSK-Parkplatz in der Ortsmitte von Oberbexbach. Im Anschluss findet ein gemütliches Beisammensein im Vereinsheim Breit-Herrlinger statt, wobei alle auf den Nikolaus warten, der den Kindern Geschenke überbringen wird. Auf dem Unterhaltungsprogramm stehen an diesem Nachmittag auch Vorführun- gen einiger Abteilungen.
Weitere Informationen zur Turnvereinigung Oberbexbach erhalten Sie im Internet unter www.tv-oberbexbach.de ■
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             Die Besucher erfuhren Wissenswertes über den Schutzpatron St. Hubertus
Allein schon der Rundgang um und in der Gustavsburg ist schon sehenswert. Die his- torischen Mauern „wissen“ viel zu erzählen und strahlen eine besondere Atmosphäre aus. Dazu hatte man auch Gelegenheit den guten Kuchen der Homburger Saarlandfrau-
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