Page 24 - Stadtmagazin "es Heftche"® | Ausgabe 125, Januar 2023
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 Zauberhafte Töne im Saalbau
Neujahrskonzert des Homburger Sinfonieorchesters
wie die Gräfin in „Le Nozze di Figaro“ und Fiordiligi in „Cosi fan tutte“ von Mozart, Gre- tel in „Hänsel und Gretel“ von Humper- dinck, Micaela in „Carmen“ von Bizet, aber auch die Titelrolle in „Armida“ von Haydn beim Kvarner Festival in Kroatien oder Ellen in „Lakmé“ von Léo Delibes im Theater von Metz. Seit 2011 hat sich Charlotte in Loth- ringen, im Land der drei Grenzen, nieder- gelassen. So tritt sie in Deutschland, Frank- reich und Luxemburg auf. Der Dirigent Ste- fan Zimmer wurde 1964 in Saarbrücken ge- boren, studierte Orchestermusik und Instru- mentalpädagogik in Saarbrücken und Det- mold. „Er ist 1. Bundespreisträger des Wett- bewerbs „Jugend musiziert”, 1. Preisträger des Detmolder Hochschulwettbewerbs und war Finalist beim renommierten ARD-Wett- bewerb. Nach seiner Mitgliedschaft in der Jungen Deutschen Philharmonie wurde er 1988 stellvertretender Soloklarinettist im Or- chester des Staatstheaters Stuttgart. Von 1989 bis 2007 spielte er auf der gleichen Position im Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken und seit 2007 bei der Deutschen Radio Phil- harmonie. Stefan Zimmer ist auch ein ge- fragter Kammermusiker. So war er langjäh- riges Mitglied des Avalon Bläserquintetts und des Mithras-Ensembles. Auch die pädagogi-
 Unter dem Motto „Walzerzauber“ startet das Homburger Sinfonieor- chester mit seinen beiden Neujahrs- konzerten am 15. Januar 2023 im Saal- bau zu Homburg in das Konzertjahr.
Der 15. Januar 2023, ein Sonntag, steht im Homburger Saalbau ganz unter dem Motto „Walzerzauber“, denn dann wird Sie das Homburger Sinfonieorchester gleich mit zwei tollen Konzerten in die Welt der Wiener Komponisten entführen. Mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Strauss, Antonín Dvo ák, Émile Waldteufel, Franz Le- hár, Carl Otto Ehrenfried Nicolai und Em- merich Kálmán hat der Dirigent Stefan Zim- mer ein wundervolles Programm für die Freunde der klassischen Musik und der Wal- zertöne geschaffen. Beginnen wird das Kon- zert, das im übrigen von Roland Kunz mo-
Die bezaubernde Sopranistin Charlotte Dellion wird das Homburger Neujahrskonzert begleiten © Nico Battiston
deriert wird, mit einem Werk von Wolfgang Amadeus Mozart, der Ouvertüre aus seiner Oper „Così fan Tutte“. Es folgt der „Ägypti- scher Marsch“ von Johann Strauss. Da Strauss als der unumstrittene „König“ des Walzers gilt, werden im Laufe des Pro- gramms auch noch Stücke aus dem Zigeu- nerbaron erklingen. Hierbei handelt es sich um die Ouvertüre, das Lied der Saffi. Des Weiteren wird das Orchester auch „Wo die Zitronen blühen op.364“ und die Ouvertüre aus „Die Fledermaus“ von Strauss spielen. Der Komponist Antonín Dvo ák wird mit dem „Lied an den Mond (aus Rusalka) ver- treten sein. „Der Schlittschuhläufer op. 183“ von Emmerich Kálmán steht ebenso auf dem Programm wie „Meine Lippen sie küssen so heiß“ von Franz Léhar und die Ouvertüre aus „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Carl Otto Ehrenfried Nicolai. Aus „Die Csar- dasfürstin“ von Emmerich Kálmán wird das Lied „Heia, heia in den Bergen“ erklingen. Ein Höhepunkt der Konzerte wird mit Si-
cherheit die reine und klare Stimme der So- pranistin Charlotte Dillion sein. Nach einem Studium in Musikwissenschaft an der Fakul- tät in Tours trat Charlotte Dillion 2007 in die Klasse von Mireille Alcantara am Conserva- toire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris ein. Dort schloss sie 2011 ihr Masterstudium ab. Im letzten Jahr ihres Masterstudiums studierte sie im Rahmen des Erasmus-Austauschs an der Hochschule Karlsruhe in Deutschland bei dem Tenor Do- nald Litaker. Parallel dazu bildete sie sich in Meisterkursen bei Patricia McCaffray, Clau- dio Desderi, Gabriel Bacquier und Julia Va- rady weiter. Die Sopranistin stammt aus Tours und singt dort regelmäßig Liederaben- de und Oratorien. Sie war mehrmals Ehren- gast des Lomza-Festivals in Polen, wo sie Konzerte gab. Ihr Timbre mit den warmen Obertönen ist schon nach den ersten Tönen erkennbar. Ihre stimmliche Persönlichkeit er- möglicht es ihr, sich einem lyrischen Reper- toire zu widmen. So interpretierte sie Rollen
  Freuen Sie sich auf den „Walzerzauber“ mit dem Homburger Sinfonieorchester unter der Leitung von Dirigent Stefan Zimmer © hkso
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