Page 26 - Stadtmagazin "es Heftche"® | Ausgabe 125, Januar 2023
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Nach drei Jahren Pause wieder da
Herzseminar im Forum sorgte für großes Interesse
„Vorhofflimmern – wenn das Herz aus dem Takt gerät“ lautete auch das Motto des Herz- seminars, das vom Uniklinikum des Saar- landes gemeinsam mit der Deutschen Herz- stiftung am Donnerstag im Forum stattfand. Seit Jahren ist die Stadt Homburg Gastgeber dieser Veranstaltung und stellt ihre Räum- lichkeiten zur Verfügung. Das Interesse war auch bei diesem Seminar enorm, was Bür- germeister Michael Forster in seiner Begrü- ßung positiv erwähnte. Es sei ihm im wahrs- ten Sinne des Wortes eine „Herzensangele- genheit“, den Sitzungssaal des Rathauses für diese wichtige Veranstaltung seit Jahren zur Verfügung zu stellen: „Wir sind stolz auf un- ser UKS und unterstützen es aus tiefster Überzeugung, nicht nur bei dieser, sondern bei zahlreichen anderen, auch gemeinsamen Projekten.“ Forster bedankte sich bei den Organisatoren und bei allen, die sich für die Aufklärung einsetzen. Unter ihnen waren mehrere Referentinnen und Referenten, die an diesem Nachmittag umfangreiche Infor- mationen zum Vorhofflimmern, zur Diagno- se und Behandlung weitergaben. „Diskus- sionen sind durchaus erwünscht. Wir möch- ten, dass wir alle heute Abend nach Hause gehen und keine Fragen offen sind. Denn Sie haben dann auch eine Art Weitergabe- funktion für Freunde, Angehörige und die Bevölkerung“, so Prof. Dr. Michael Böhm, Direktor der Klinik für Innere Medizin III am UKS ans Publikum gerichtet. So sei es vor allem wichtig, bei Vorhofflimmern auf kei- nen Fall Zeit zu verlieren: „Bei Erkrankungen des Herzens ist es falsch, auf die Zähne zu beißen oder Tapferkeit beweisen zu wollen, denn ein Schlaganfall kann relativ früh die Folge sein. Katastrophen passieren schnell, aber man kann heutzutage am Herzen auch vieles schnell wieder regeln“, so Prof. Dr. Böhm. Nach den Begrüßungen startete Prof. Dr. Christian Ukena, der auch die Organi- sation des Seminars weitgehend übernom-
Am Stand der Deutschen Herzstiftung v. l. n. r.: Prof. Dr. Christian Ukena, Leiter Rhythmologie an der Klinik für Innere Medizin III am UKS, Evelyne Schmitt von der Deutschen Herzstiftung, Bürgermeister Michael Forster und Prof. Dr. Michael Böhm, Leiter der Klinik für Innere Medizin III am UKS © Linda Barth
men hatte und Leiter der Rhythmologie der Klinik für Innere Medizin III am UKS ist, mit einem Vortrag, in dem er zunächst erklärte, was Vorhofflimmern überhaupt ist und wie man es diagnostizieren kann. Interessant wurde es, als er auf das Thema Smartwatch zu sprechen kam, denn die modernen Uhren versprechen oftmals eine Früherkennung des Vorhofflimmerns – „für Risikopatienten viel- leicht sinnvoll, aber es zieht auch Millionen Hypochonder herbei“, wie auch Prof. Böhm bemerkte. Weitere Vorträge handelten von verschiedenen Behandlungsmethoden und von Prävention, also der richtigen Ernährung, Stressfaktoren usw. Auch Evelyne Schmitt von der Deutschen Herzstiftung war erneut mit einem Stand vor Ort und bot den Be- troffenen, Angehörigen und interessierten
Bürgermeister Michael Forster bei der Begrüßung im Forum © Linda Barth
Gästen umfangreiches Informationsmaterial zum aktuellen Thema der Herzwochen 2022 an.
In Deutschland haben ca. 1,5 bis zwei Millionen Menschen Vorhofflimmern. Es ist damit die häufigste andauernde Herzrhythmusstörung und auch wenn sie manchmal ohne größere Sympto- me auftritt: Es handelt sich um eine ernst zu nehmende Erkrankung, die mit gravierenden Folgeschäden ein- hergehen kann. Konsequent also, dass diese Erkrankung das aktuelle Motto der Herzwochen 2022 darstellte, die im November stattfanden.
Über das Universitäsklinikum des Saarlandes (UKS) können Sie sich im Internet unter https://www.uniklini- kum-saarland.de informieren.
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