Page 22 - Ausgabe 095 / Juli 2020
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          gin für den Nachwuchs. Die Drohnen haben im Gegensatz zu den Arbeiterinnen keinen Stachel, aber sie müssen sich ja draußen auch nicht verteidigen, weil sie im Bienen-
die ihre Bienenstöcke in Bäumen bauen. Unsere Bienen wohnen bei einem Imker. Der kümmert sich um die Bienenvölker und hat meist mehrere davon. In einem Volk le- ben bis zu 60.000 Bienen und die liefern bis zu 10 Kilogramm Honig im Jahr. Bienen sammeln ja eigentlich den Honig, damit sie im Winter, wenn nichts blüht genügend Nahrung haben. Der Imker bietet den Bie- nen nun ein Haus, den Bienenstock und sie
      Überall blüht und grünt es und man hört das Summen der Bienen und an- deren Insekten. Die fleißigen Insekten sind immens wichtig für unsere Natur. Wir erzählen euch ein bisschen über diese interessanten Tiere, vor denen man keine Angst haben muss.
           Polly...
die kleine Honigbiene
Sicher mögt ihr alle gerne leckeren Honig. Doch woher kommt der eigentlich? Ein ganz kleines Insekt, in den schönen Farben schwarz und gelb, die Biene stellt den gold- gelben Honig her. Fleißig fliegen die Bienen von Blüte zu Blüte, um leckeren Nektar zu
Die fleißige Arbeiterbiene sammelt Blütennektar und sorgt für die Bestäubung der Blüten
sammeln. Im Magen der Bienen wird der zu Honig umgewandelt und den bringen sie dann in den Bienenstock. Bei dieser Gele- genheit nehmen sie auch die Blütenpollen mit, die so wichtig für die Bestäubung der Pflanzen sind. Sie verteilen den nämlich, wenn sie von einer Blüte zur nächsten flie- gen. Das ist äußerst wichtig, denn nur so können Früchte an den Bäumen wachsen. Ohne Bienen gäbe es keine Kirschen, Äpfel, Birnen oder auch andere Obst- und Gemü- sesorten, keine Blümchen und vieles in der Natur. Bienen sind also sehr sehr wichtig. Im Bienenstock ist immer viel los, denn die Bienen sind Insekten, die im Volk leben. Da gibt es die Königin, die etwas größer ist als die anderen Bienen und die sorgt für Nach- wuchs. Dann sind die Arbeiterinnen ganz fleißig, sie sorgen für das Einsammeln von Pollen, Nektar und Wasser, sie bauen neue Waben, kümmern sich um die Eier und die Bienenbabys, die man Maden nennt. Im Bie- nenstock gibt es auch die Drohnen, das sind männliche Bienen, die sorgen mit der Köni-
An einem Bienenstock herrscht immer reger Verkehr
stock bleiben, bis sie im Herbst dort rausge- worfen werden. Ihr müsst aber vor Bienen keine Angst haben, denn die stechen eigent- lich nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Ein- fach ganz ruhig bleiben, dann fliegen sie wieder weg. Es gibt zum einen wilde Bienen,
Goldgelb glänzt der Honig in den Waben
bekommen Waben, es wird aufgepasst, das sie nicht krank werden und der Imker gibt ihnen auch Nahrung. Dafür bekommt der Imker dann den leckeren Honig. Er nimmt die Rahmen mit den Waben vorsichtig aus dem Stock und kratzt die obere Schicht Wachs ab, mit denen die einzelnen Kam- mern der Waben verschlossen sind. Dann werden die Rahmen hochkant in die Honig- schleuder gestellt und diese wird dann ge- dreht. Der Honig wird herausgeschleudert und läuft zum Boden. Dort sammelt er sich und man zapft ihn dann in Gläser ab. Honig mögen wir Menschen sehr gerne, denn er schmeckt nicht nur lecker, er ist auch sehr gesund. Er hilft auch bei kleineren Verlet- zungen und bei Erkältungen, gegen Fieber
        Am grünen Punkt erkennt der Imker die Bienenkönigin,
sie ist etwas größer als die Arbeiterinnen
und Husten.
ot/pixabay
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