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sen geplanten Vorhaben den Hof wieder ins- gesamt in Schuss zu bringen. „Es war mir ein Anliegen, dieses kulturhistorisch bedeut- same Ensemble aus ehemaliger Orangerie, Herrenhaus und Scheune im Interesse der Allgemeinheit für den Saarpfalz-Kreis zu schützen und zu erhalten“, erklärte der Landrat. Damit das Bauvorhaben des Dr. Oliver Schmitt nun seinen Gang gehen konnte, bedurfte es der Einigung verschie- denster Ebenen, hier war die Kommunikati- on zwischen Saarpfalz-Kreis, Denkmal- schutz, der Stadt Blieskastel und dem Eigen- tümer gefragt. „Es ist uns nicht darum ge- gangen, Einzelinteresse zu bevorzugen, kommunale Planungskompetenzen zu miss-
Gewisse Einschränkungen gelten weiterhin
Neue Öffnungszeiten und Lesesommer in der Stadtbibliothek
 Die Stadtbibliothek Am Markplatz hat aufgrund der aktuellen Situation ihre Öffnungszeiten geändert, zumal sich diese bei den Leserinnen und Lesern gut bewährt haben. Die Hauptstelle der Stadtbibliothek ist geöffnet: Montag bis Mittwoch von 14.00 bis 18.00 Uhr, Don- nerstag ist Terminen vorbehalten und Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr.
 Auch die Scheune wartet auf eine dringend notwendige Sanierung
achten oder gar Rechtsgeschichte zu schrei- ben. Bei unserer vermittelnden Lösung han- delte es sich auch nicht um einen faulen Kompromiss, wie das unterstellt wurde,“ stellte der Landrat noch einmal klar, „es ging einzig darum, alle kommunikativen und rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Kirchheimer Hof für unsere Region zu erhalten. Das ist letztendlich geglückt.“ Bauherr und Eigentümer Dr. Oliver Schmitt betonte zum Abschluss: „Glücklicherweise gibt es Menschen, die sich der Verantwor- tung bewusst sind und den notwendigen Weitblick haben. Im konkreten Fall danke ich dafür Landrat Dr. Gallo sehr herzlich. Ohne sein Zutun wäre der Kirchheimer Hof und damit ein wichtiges Kulturgut des Blies- gaus zerfallen. Wir haben uns stark am Erhalt orientiert, der Kirchheimer Hof wird seinen Charme behalten. Dem Bliesgau bleibt ein wichtiges Kulturdenkmal erhalten. Ein ver- antwortungsvoller Eigentümer, begleitet von der Expertise des Landesdenkmalamtes, ist der beste Denkmalschützer.
Die Leserinnen und Leser sollten beachten, dass es eine Begrenzung auf sieben Personen gibt und diese Personen eine Mund-Nase- Bedeckung tragen müssen. Auch die Hände müssen vor der Bibliothek desinfiziert wer- den und die „Eintrittskarte“ ist ein Körbchen, das vor der Bibliothek bereitsteht. Falls kei- nes da sein sollte, benötigt der Gast einen Moment Geduld bis ein Leser die Bibliothek verlässt und ein Körbchen abstellt. Termine für Risikogruppen sind jederzeit ab 7.30 Uhr von Montag bis Freitag möglich, zusätzlich werden Medienpakete für Risikogruppen im Stadtgebiet auch überbracht. Die Hauptstelle am historischen Marktplatz ist während der Sommerferien geöffnet. Dazu teilt die Stadt- bibliothek mit, das der Homburger Lesesom- mer 2020 erfolgreich begonnen hat. Der Homburger Lesesommer wird seit 2016 durchgeführt. Wissenschaftliche Untersu- chungen aus den USA belegen, dass die Le-
segeschwindigkeit von Schülern nach den Sommerferien geringer ist, als vor den Ferien. Zudem ist Lesen spannend, es trägt einem in neue Welten, öffnet Horizonte und stärkt die sozialen Kompetenzen.
Aufgrund der Corona-Situation wurde der Homburger Lesesommer neu organisiert. Dabei ist vieles neu und vieles bleibt so, wie die Teilnehmer es kennen und schätzen. Mit Unterstützung des Westermann Verlags wer- den die Interviews zu den gelesenen Bü- chern der Teilnehmer online über die Platt- form „Antolin.de“ durchgeführt. Selbstver- ständlich stehen hierfür auch die PCs in der Stadtbibliothek während der Öffnungszeiten zur Verfügung. Nach Abschluss des Lese- sommers werden die Teilnehmer prämiert, Urkunden vergeben und tolle Preise verlost. Die Schulen werden über die Leseerfolge ihrer Schüler informiert und somit entsteht die Möglichkeit, dass dieser im Zeugnis do- kumentiert werden kann.
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  Teilnehmen können Schüler im Alter von sechs bis 14 Jahren. Anmeldungen erfolgen in der Stadtbibliothek am historischen Marktplatz oder per E- Mail unter stadtbibliothek@hom- burg.de. Bei Fragen sind die Mitarbei- terinnen unter Telefon 06841 / 101680 oder per E-Mail erreichbar. n
                                             
    
                                
 Es bleibt abzuwarten, wie der Kirch- heimer Hof wohl nach der Fertigstel- lung aussehen wird. Eines ist schon gewiss, er wird zu einem der schöns- ten Plätze im Bliesgau werden. Mehr Informationen zum Bliesgau finden Sie auch online unter www.saarpfalz- touristik.de. ot
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