Deutschlandnetz-Standort der Pfalzwerke am Globus- Baumarkt in Homburg offiziell eingeweiht
OB Michael Forster begrüßt Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder am ersten Netzstandort dieser Art im Saarland
Die erste Elektro-Schnellladestation im Saarland, die zum Deutschlandnetz gehört, wurde am Freitag, 31. Oktober, auf dem Gelände des Globus-Baumarkts eröffnet. Aufgrund der Bedeutung dieser Einweihung waren auch Patrick Schnieder, der Bundesminister für Verkehr (BMV), der von Oberbürgermeister Michael Forster begrüßt wurde, sowie Petra Berg, die saarländische Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz und Justiz Land Saarland, nach Homburg gekommen.
Paul Anfang, der Vorstand der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, hieß die zahlreichen Gäste aus Politik und Wirtschaft willkommen. Er stellte auch die neue Schnellladestation, die von den Pfalzwerken im Auftrag des BMV betrieben werden, näher vor. Mit dem Deutschlandnetz will das BMV bundesweit 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte an mehr als 1.000 Standorten in ländlichen Regionen, in Städten und an unbewirtschafteten Autobahnrastanlagen schaffen. Ziel ist es, eine flächendeckende, nutzerfreundliche Schnellladeinfrastruktur bereitzustellen. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sagte: „Mit dem neuen Deutschlandnetz-Standort in Homburg setzen wir ein starkes Zeichen für den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Saarland. Hier, wo Menschen leben, arbeiten und unterwegs sind, schaffen wir mit dem Deutschlandnetz auch abseits der großen Ballungsräume eine verlässliche Möglichkeit zum schnellen Laden. Das stärkt nicht nur die Alltagstauglichkeit von E-Autos, sondern auch das Vertrauen in die Elektromobilität insgesamt.“ Der Minister hob hervor, dass mit den Investitionen in das Deutschlandnetz einige „weiße Flecken“ in Bezug auf die Ladeinfrastruktur abgebaut werden sollen. Paul Anfang ging auf die hochmoderne Schnelllade-Station ein, die mit zwölf High Power Charging-Ladepunkten (HPC) mit einer Leistung von mindestens 200 kW pro Ladepunkt – auch bei gleichzeitiger Nutzung aller Anschlüsse ausgestattet ist. Maximal sind 400 kW Ladeleistung möglich. Er wies auch darauf hin, dass die Anlage bei allen Wetterlagen geschützt, komfortabel und barrierefrei genutzt werden könne. Eine attraktive Gestaltung mit Dach und Photovoltaik-Anlage leiste so einen wichtigen Beitrag zum Umstieg auf die klimafreundliche Mobilität in der Region Saarpfalz. Er erläuterte, dass der Ausbau der Ladestationen gut laufe, deren Auslastung aber rückläufig sei, da nicht genügend Elektrofahrzeuge auf die Straßen kämen. Hier forderte er die Politik auf, weitere Anreize für den Umstieg auf E-Fahrzeuge zu schaffen. Ministerin Petra Berg sprach davon, dass die E-Mobilität ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur klimafreundlichen Mobilität sei. Der neue Deutschlandnetz-Standort sei nicht nur ein Gewinn für den bundesweiten Ausbau der Schnellladeinfrastruktur, sondern auch für das Saarland. Die Ministerin bekräftigte: „Klar ist, das Angebot muss sukzessive ausgebaut werden, gerade im Bereich der Schnellladestationen, um die Ladezeiten zu verkürzen und E-Mobilität noch attraktiver zu gestalten.“
Nach den offiziellen Ansprachen nutzte OB Forster, der die Investition im Rahmen des Deutschlandnetzes in Homburg sehr begrüßte, die Gelegenheit, sich mit dem Bundesminister sowie Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung sowie der Pfalzwerke auszutauschen. © Stadt HOM

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