Für ein sauberes Stadtbild
28 neue Solar-Abfallbehälter aufgestellt
Sauberer, effizienter und nachhaltiger: Die Kreisstadt Neunkirchen hat 28 selbstpressende Abfallbehälter im Stadtgebiet aufgestellt. Das Projekt wurde von der im Mai gegründeten AG „Verbesserung des Stadtbildes“ initiiert und soll die Stadtreinigung entlasten. Mit dem Pilotprojekt geht die Stadt einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, Effizienz und Lebensqualität im öffentlichen Raum.
Die solarbetriebenen Behälter pressen den Müll automatisch zusammen und fassen so bis zu siebenmal mehr Abfall als herkömmliche Tonnen. Dank integrierter Sensoren melden sie automatisch, wenn sie voll sind – das ermöglicht gezielte Leerungen, spart Personal und Kraftstoff und reduziert CO₂-Emissionen. Das System „Bigbelly“ überzeugte insbesondere durch Barrierefreiheit, modernes Design, digitale Steuerung und das angebotene Mietmodell, inklusive Wartung, Software und Vandalismus-Versicherung. Einige der neuen Abfallbehälter tragen zudem eine Feuerwehr-Folierung, die im Rahmen der Mitgliederwerbung für die Feuerwehr Neunkirchen beiträgt. Diese Versicherung hat sich bereits bewährt: Drei Tage nach der Aufstellung wurde ein Behälter durch Brandstiftung zerstört. Neben dem Brandvorfall haben sich die neuen Abfallbehälter leider auch als Zielscheibe für wiederholte Verschandelung durch Aufkleber erwiesen. Auffällig ist, dass immer dieselben Motive angebracht werden, was auf ein offenbar übertriebenes Geltungsbedürfnis einzelner Personen schließen lässt. Trotz regelmäßiger Entfernung der Aufkleber durch den Zentralen Betriebshof sind die Abfallbehälter nach kurzer Zeit wieder beschmutzt, was wiederum zu vermeidbaren Kosten für die Allgemeinheit führt.
Die AG „Verbesserung des Stadtbildes“ lädt alle Interessierten herzlich zur nächsten Sitzung am Donnerstag, 22. Januar 2026, 17 Uhr, Rathaus, Sitzungssaal 1, ein.
Gemeinsam sollen dort die bisherigen Erfahrungen mit dem Pilotprojekt vorgestellt, Anregungen aus der Bevölkerung aufgenommen und weitere Ideen zur Verschönerung des Stadtbildes diskutiert werden. © Stadt NK

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