Image
Image
Display Image
array(1) { [0]=> array(3) { ["image"]=> object(Cms\Media)#53 (2) { ["cache":protected]=> array(0) { } ["id":protected]=> int(125278) } ["title"]=> string(234) "Das Diakonie Klinikum Neunkirchen startet mit drei neuen Chefärzten ins Jahr 2026: Christian Veith für die Pathologie, Anke Geiß für die Notaufnahme und Dr. med. Ghassan Batikha für die Allgemein- und Viszeralchirurgie (v.l.n.r.)" ["copyright"]=> string(42) "Stiftung kreuznacher diakonie | Petra Jost" } }

Drei neue Chefärzte zum Jahreswechsel in Neunkirchen

Diakonie Klinikum stärkt Chirurgie, Pathologie und Notfallversorgung

Das Diakonie Klinikum Neunkirchen der Stiftung kreuznacher diakonie startet mit drei bedeutenden Personalentscheidungen ins neue Jahr. In zentralen medizinischen Bereichen übernehmen ausgewiesene Fachkräfte die chefärztliche Verantwortung. 

Die Veränderungen markieren einen wichtigen Schritt im umfassenden Transformationsprozess des Hauses: Mit einer gestärkten Allgemein- und Viszeralchirurgie, einer weiterentwickelten Pathologie und einer leistungsfähigeren Notfallversorgung richtet sich das Klinikum klar auf die Anforderungen der zukünftigen Krankenhauslandschaft aus.

Sektionsleiter wird Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie: Dr. med. Ghassan Batikha

Zum Jahresbeginn übernimmt Dr. med. Ghassan Batikha gemeinsam mit dem bisherigen Chefarzt PD Dr. med. Thorsten Plusczyk die Leitung der Allgemein- und Viszeralchirurgie in kooperativer Leitungsform. Dr. med. Ghassan Batikha hat das bisherige Spektrum der Abteilung bereits in seiner bisherigen Position als Sektionsleiter erfolgreich um Leberchirurgie und endokrine Chirurgie erweitert. Zudem entwickelte er die minimal-invasive Oberbauchchirurgie mit Schwerpunkt Leberchirurgie sowie die Unterbauchirurgie weiter. Seine Expertise vertiefte Dr. Batikha im Rahmen internationaler Fellowships in Japan und Südkorea. Auch in der Schilddrüsenchirurgie kommen inzwischen innovative, schonende Operationstechniken zum Einsatz. Zudem ist er von der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) für Ultraschall-Untersuchungen zertifiziert. Damit deckt das operative Spektrum der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie am Diakonie Klinikum Neunkirchen sowohl die Chirurgie des oberen als auch des unteren Gastrointestinaltrakts ab. Gemeinsam mit der Pathologie, der Onkologie, der Radiologie, der Endoskopie und weiteren Partnern wird die interdisziplinäre Behandlungskette aus Diagnostik, Operation und Nachsorge weiter intensiviert. Zur besseren Vernetzung der ambulanten und stationären Versorgung bieten die beiden Chefärzte eine allgemein- und viszeralchirurgische Sprechstunde im Medizinischen Versorgungszentrum des Diakonie Klinikums Neunkirchen an.

Frühere Kollegin als Chefärztin für die Zentrale Notaufnahme zurück: Anke Geiß

Mit Anke Geiß kehrt eine im Klinikum bestens bekannte Medizinerin als Chefärztin in die Zentrale Notaufnahme (ZNA) zurück. Bereits in ihrem praktischen Jahr im Jahr 2012 im Diakonie Klinikum tätig, prägte sie über viele Jahre die interdisziplinäre Notfallversorgung am Standort Neunkirchen. Nach einem Zwischenstopp im Landstuhler Nardini-Klinikum bringt die Medizinerin frische Impulse und neue Erfahrungen mit „nach Hause“: „Es bereitet mir große Freude, mich im interdisziplinären Team mit allen Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen Fachrichtungen, aber vor allem auch dem wundervollen Team der Pflege, das mir sehr ans Herz gewachsen ist, den facettenreichen und stets individuellen Aufgaben zu stellen und diese nach bestem Wissen und Gewissen zu meistern.“ Anke Geiß verfügt über die Zusatzbezeichnung Klinische Akut- und Notfallmedizin und steht für eine moderne, strukturell wie fachlich weiterentwickelte Notfallversorgung. Gemeinsam mit ihrem Team begleitet sie aktiv die geplante umfassende Umgestaltung und Optimierung der ZNA – ein Projekt, das künftig durch den bisherigen Ärztlichen Leiter Georg Rach gesteuert wird. Ziel ist es, die Patientenversorgung durch effizientere Abläufe, moderne Räume und klare Prozessstrukturen qualitativ und quantitativ auf ein neues Niveau zu heben.

Pathologie unter neuer Leitung: Christian Veith ist Chefarzt

Das Institut für Pathologie, ein zentraler Eckpfeiler der Diagnostik, steht ab sofort unter der Leitung von Christian Veith. Der 47-Jährige war mehrere Jahre als Oberarzt an der Uniklinik tätig und vertiefte dort seine Expertise in der histologischen, zytologischen und immunhistochemischen Diagnostik. Als leitender Oberarzt am Winterberg-Klinikum Saarbrücken sammelte Veith zusätzlich umfangreiche Erfahrung in der Organisation, Qualitätssicherung und Weiterentwicklung eines pathologischen Instituts. Weitere wichtige Impulse erhielt er durch seine Tätigkeit in einem MVZ für Histologie, Zytologie und molekulare Diagnostik, wo insbesondere moderne molekulare und genetische Untersuchungsverfahren im Fokus standen. Die Pathologie liefert mit ihren Befunden häufig die entscheidende Grundlage für weiterführende Therapie-Entscheidungen – von der Abklärung entzündlicher oder degenerativer Erkrankungen bis hin zur präzisen Klassifikation von Tumoren. Die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen ist für Veith ein zentraler Erfolgsfaktor: „Nur durch eine enge interdisziplinäre Abstimmung können wir unseren Patientinnen und Patienten eine optimale Versorgung bieten.“ Der bisherige Chefarzt Dr. med. Uwe Hübschen bleibt dem Institut als Oberarzt erhalten und wird seine langjährige Erfahrung weiterhin in die diagnostische Arbeit einbringen.

Gemeinsamer Weg in eine moderne und leistungsstarke Zukunft

Mit den drei neuen Chefärzten setzt das Diakonie Klinikum Neunkirchen ein deutliches Zeichen für den Aufbruch: Die Tumorchirurgie wird durch hochspezialisierte operative Expertise und präzise pathologische Diagnostik gestärkt und die Notfallversorgung durch strukturelle Modernisierung und erfahrene Führung optimiert. „Die neuen Führungskräfte stehen für Kompetenz, Erfahrung und Innovationskraft“, so Andrea Massone, Regionalgeschäftsführerin. „Sie werden entscheidend dazu beitragen, unser Klinikum medizinisch weiterzuentwickeln und die Versorgung für die Menschen in der Region dauerhaft zu stärken.“ © Stiftung kreuznacher diakonie | Petra Jost

Schenk, Silvia
27. Jan 2026