Neues Krankenhausinformationssystem in Rekordzeit beauftragt
Diakonie Kliniken gehen nächsten Schritt in der Digitalisierung
Die fünf Diakonie Kliniken der Stiftung kreuznacher diakonie haben einen weiteren Digitalisierungsschritt vollzogen: Die Krankenhäuser in Bad Kreuznach, Kirn, Neunkirchen und Simmern setzen künftig auf das moderne Krankenhausinformationssystem „ORBIS KIS“ von Dedalus. Dieses löst die bisherigen Systeme von SAP, Oracle und mesalvo vollständig ab und bietet Vorteile für alle Beteiligten.
Das Krankenhausinformationssystem (KIS) ist das digitale Rückgrat eines Krankenhauses. Es speichert, verarbeitet und steuert den Großteil der im Krankenhaus entstehenden Daten und sorgt dafür, dass Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sind. „Unsere Mitarbeitenden leisten täglich hervorragende Arbeit. Das neue System vernetzt medizinische, pflegerische und administrative Prozesse. Dadurch bleibt den Mitarbeitenden mehr Zeit für das Wesentliche: die direkte Betreuung der Patientinnen und Patienten“, so Andreas Heinrich, Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie.
Auch für die Kliniken selbst bringt das hochmoderne System entscheidende Vorteile. Es vereint zahlreiche digitale Anwendungen in einer Plattform, unterstützt moderne Standards und lässt sich flexibel erweitern. Telemedizinische Angebote, KI-Analysen und eine nahtlose Vernetzung mit regionalen Gesundheitsakteuren werden dadurch deutlich einfacher möglich. Damit stärken die Diakonie Kliniken ihre digitale Leistungsfähigkeit und schaffen eine stabile Grundlage für zukünftige Entwicklungen im Gesundheitswesen. Für das KIS-System investieren die Kliniken einen Betrag im hohen siebenstelligen Bereich.
„In einer Rekordzeit von nur drei Monaten haben wir das Vergabeverfahren erfolgreich und zu herausragenden Konditionen abgeschlossen. Mein großer Dank geht an das gesamte beteiligte Team. Das verhandelte Ergebnis und die kurze Zeitspanne dieses Verfahrens bis zur Entscheidungsreife und zum Abschluss sind überragend“, sagt Andreas Heinrich. Die Implementierung des Systems beginnt schon im ersten Quartal des laufenden Jahres.
Die Geschäftsführungen der Diakonie Kliniken schließen einstimmig mit dem Fazit: „Mit dem neuen KIS setzen wir ein klares Zeichen für eine patientenzentrierte, effiziente und digitale Zukunft unserer Häuser. Wir investieren gezielt in innovative Systeme, um heute und morgen die bestmögliche Versorgung zu bieten.“ © Stiftung kreuznacher diakonie

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