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Glück als leiser Begleiter des Abends

Gemeinschaft, Verantwortung und Hoffnung im Mittelpunkt

Der Neujahrsempfang der SPD-Heiligenwald hinterließ in diesem Jahr einen besonders warmen Eindruck voller Nähe und Gemeinschaft. Das Thema Glück zog sich wie ein roter Faden durch den Abend und verband Rückblick, Dankbarkeit und Zuversicht miteinander.

Schon zu Beginn sorgte das Lied „Guten Tag, liebes Glück“ für eine besondere Stimmung. Viele Gäste beschrieben später, dass das Bild des vorsichtig anklopfenden Glücks gut zum Jahresbeginn passte. Das neue Jahr erschien wie eine offene Tür, hinter der Chancen und Herausforderungen gleichermaßen warteten. In Gesprächen zeigte sich, dass Glück für viele Menschen vor allem Sicherheit, Gesundheit und Zugehörigkeit bedeutete. Heiligenwald wurde dabei immer wieder als Ort beschrieben, an dem dieses Gefühl besonders stark sei. Die Dorfgemeinschaft lebt von Vereinen, Feuerwehr, Sportgruppen, Kulturinitiativen und Nachbarschaftshilfe. Dieser Zusammenhalt wurde als wertvoller Schatz wahrgenommen, der den Ort prägt. Besonders die Ehrenamtlichen standen im Mittelpunkt der Anerkennung. Ihr Einsatz, ihre Zeit und ihre Leidenschaft machen Heiligenwald lebendig. Auch lokale Unternehmen und Sponsoren tragen dazu bei, dass Projekte entstehen und soziale Angebote bestehen bleiben. Gleichzeitig wurde daran erinnert, dass Glück weltweit ungleich verteilt ist. Während die Gäste in Frieden zusammenkamen, leben viele Menschen in Krieg, Armut oder auf der Flucht. Diese Perspektive verlieh dem Abend eine nachdenkliche Note. Glück wurde nicht als privates Gefühl verstanden, sondern als gesellschaftliche Aufgabe. Frieden, Meinungsfreiheit und soziale Teilhabe wurden als grundlegende Voraussetzungen benannt. Solidarität spielte dabei eine zentrale Rolle. Viele Gäste betonten, dass eine gerechte Gesellschaft nur entsteht, wenn Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Heiligenwald wurde als Beispiel genannt, wie stark eine Gemeinschaft sein kann, wenn sie zusammensteht. Ein besonderer Moment war die Erinnerung an den Hermann-Frank-Bürgerpreis, der seit 2001 Menschen und Institutionen ehrt, die sich um den Ort verdient gemacht haben. Die diesjährige Verleihung war die 23. ihrer Art. Hermann Frank, erster Ortsvorsteher nach der Gebietsreform 1974, prägte den Ort über viele Jahre. Sein Engagement wirkt bis heute nach. Der Preis würdigt Menschen, die diesen Geist weitertragen und Heiligenwald bereichern. Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie sehr der Ort von Engagement, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung lebt. Viele Gäste gingen mit dem Gefühl nach Hause, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein – und mit der Hoffnung, dass 2026 ein Jahr der offenen Türen und der Solidarität wird. Edeltrud Baltes hat Heiligenwald über Jahrzehnte geprägt – politisch, sozial und im Vereinsleben. Seit 1971 in der SPD, war sie zwanzig Jahre im Gemeinderat und weitere zwanzig Jahre im Kreistag aktiv. Sie gründete die AWO Heiligenwald, die Petinger Freunde und den Karate-Club Hisatake und engagierte sich in zahlreichen weiteren Vereinen. Besonders prägend war ihr Wirken im HCV „Die Flitsch“, wo sie seit 1971 aktiv ist und als Ehrenhexe geehrt wurde. Beruflich arbeitete sie dreißig Jahre im Neunkircher Eisenwerk und später bei der IG Metall. Zudem war sie zehn Jahre Schöffin am Jugendgericht. Trotz privater Belastungen kümmerte sie sich um ihre Familie und pflegte Angehörige. Sie gilt als verlässlich, herzlich und stets hilfsbereit – jemand, der anpackt, bevor andere merken, dass etwas zu tun ist. Selbst am Tag ihrer Ehrung organisierte sie das Buffet. Der Hermann-Frank-Bürgerpreis würdigt ihr außergewöhnliches Engagement für Heiligenwald.

 

Der Empfang verband Erinnerung, Anerkennung und Ausblick und machte deutlich, wie wichtig Gemeinschaft für Heiligenwald ist. Viele nahmen Zuversicht und ein Gefühl von Verbundenheit mit nach Hause. Das neue Jahr begann damit nicht nur offiziell, sondern auch emotional. se

Schenk, Silvia
26. Feb 2026