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Drei Positionen – Drei Wege zur zeitgenössischen Bildsprache

Ausstellungseröffnung von Jürgen Rinck · Christine Tophoven · Friedhard Meyer

Die Ausstellung vereint drei künstlerische Positionen, die auf sehr unterschiedliche Weise Fragen nach Wahrnehmung, Prozess und innerer Bewegung stellen. Gemeinsam ist ihnen die intensive Auseinandersetzung mit Zeit – sei es als Reise, als biografische Erfahrung oder als bewusst verlangsamt gestalteter Arbeitsprozess.

Jürgen Rinck, Künstler, Blogger und Radreisender, versteht das Unterwegssein als künstlerische Methode. Mit Smartphone, Notizbuch und GPS sammelt er visuelle Fragmente von Straßen, Randerscheinungen und scheinbar Nebensächlichem. Aus diesem Material entstehen seine seriellen „Appspressionismen“ – digitale Bildarbeiten, die Fotografie, Collage und konzeptuelles Denken verbinden. Rincks Kunst bewegt sich zwischen analoger Erfahrung und digitaler Transformation und begreift Reise als ästhetische Verdichtung von Raum und Zeit.

Christine Tophoven setzt in ihrer Malerei auf emotionale Intensität und expressive Farbigkeit. Als ausgebildete Kommunikationsdesignerin verbindet sie gestalterische Präzision mit persönlicher Ausdruckskraft. Ihre Werke sind geprägt von Mut, Verletzlichkeit und der bewussten Entscheidung für Hoffnung und Bewegung. Kräftige Farben und dynamische Kompositionen visualisieren innere Wandlungsprozesse – Malerei wird zum Resonanzraum für Kraft, Wachstum und Lebensbejahung.

Mit seiner Technik des „New Pointillism“ verfolgt Friedhard Meyer einen konsequent prozessualen Ansatz. Tausende von einzeln umrandeten Acrylfarbpunkten verdichten sich in streng rhythmischer Arbeit zu leuchtenden Bildflächen. Der verlangsamte, konzentrierte Arbeitsprozess macht Zeit selbst zum Bestandteil des Werkes. Meyers Malerei ist von analytischem Denken und der Entwicklung eigener Verfahren geprägt, zugleich jedoch offen für Dialog und Wahrnehmung. Seine Bilder verstehen sich als Orte der Sammlung und Kontemplation in einer beschleunigten Gegenwart.

Gemeinsam eröffnen die drei Positionen ein Spannungsfeld zwischen Bewegung und Verlangsamung, digitaler Transformation und analoger Materialität, innerer Erfahrung und äußerer Welt. Die Ausstellung lädt dazu ein, Kunst als Prozess zu begreifen – als Reise, als Ausdruck und als Raum bewusster Wahrnehmung.

Die Ausstellung „raum.klang.rhythmus“ mit Skulpturen von Christian H. Friederichs wird verlängert. Seine Arbeiten aus Stein und Holz verstehen sich als Resonanzkörper zwischen Raum, Musik und innerer Bewegung. Linien, Volumen und Zwischenräume folgen einem eigenen Rhythmus und laden zum Innehalten ein.
Am 26.03.2026 findet im Rahmen der Ausstellung ein Liederabend statt, der den künstlerischen Dialog zwischen Skulptur und Musik unmittelbar erlebbar macht. Kunst und Klang treten dabei in eine besondere Zwiesprache. Um Anmeldung wird gebeten. Eintritt 5€.

Ausstellung & Besuch

Die Ausstellung wird am Sonntag 01.03.2026 16 Uhr in der galerie m beck, Am Schwedenhof 4, eröffnet.
Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten:
DI–DO 11–18 Uhr, FR 11–14 Uhr
sowie jederzeit nach Vereinbarung.

Adresse:
Historischer Schwedenhof (gegenüber dem Römermuseum)
Am Schwedenhof 4
66424 Homburg-Schwarzenacker © galerie m beck

Schenk, Silvia
23. Feb 2026