Pflege des Spitzbunkers
Stadt und Historischer Verein schließen Vereinbarung
Die Kreisstadt Neunkirchen hat mit dem Historischen Verein Stadt Neunkirchen e.V. (HVSN) eine Kooperationsvereinbarung zum Spitzbunker geschlossen. Die Vereinbarung sieht vor, dass der HVSN sich künftig um die Pflege des Spitzbunkers kümmert.
„Ein großes Dankeschön an den Historischen Verein, dass er sich allgemein um das Erbe unserer Stadt und hier im speziellen um den Spitzbunker kümmert. Mit ihrem Engagement tragen die Ehrenamtlichen dazu bei, dass ein Wahrzeichen dauerhaft in einem guten Zustand erhalten bleibt“, sagte Oberbürgermeister Jörg Aumann.
„Dem Historischen Verein ist es ein Herzensanliegen, das kulturelle und historische Erbe unserer Stadt in Erinnerung zu halten. Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt Neunkirchen den Spitzbunker als bedeutsames Zeugnis der Stadtgeschichte den Bürgerinnen und Bürgern Neunkirchens präsentieren zu können", sagte HVSN-Vorsitzender Michael Brendel.
Der überirdische Luftschutzraum wurde 1939-1940 auf dem Werksgelände des Neunkircher Eisenwerks für 400 Belegschaftsmitglieder errichtet. Es handelt sich um eine Stahlbetonkonstruktion nach dem System Winkel mit neun Etagen. Im Inneren gibt außerdem eine Foto-Ausstellung Einblicke in die Kriegszeit, in der fast 80 Prozent der Neunkircher Innenstadt zerstört wurden. Auch um diese Ausstellung und deren Erweiterung wird sich der Historische Verein kümmern.
Der Spitzbunker kann bei Führungen der Kreisstadt Neunkirchen besichtigt werden. Infos dazu gibt es unter www.neunkirchen.de/huettenweg oder telefonisch unter (06821) 202-122. Infos zum Historischen Verein Stadt Neunkirchen e.V. erhält man unter www.hvsn.de oder unter (06821) 9147751. © Stadt NK

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