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Die Kinderseite

Polly, die kleine Honigbiene

Überall blüht und grünt es und man hört das Summen der Bienen und anderen Insekten. Die fleißigen Insekten sind immens wichtig für unsere Natur. Wir erzählen euch ein bisschen über diese interessanten Tiere, vor denen man keine Angst haben muss. 

Sicher mögt ihr alle gerne leckeren Honig. Doch woher kommt der eigentlich? Ein kleines Insekt, in den schönen Farben Schwarz und gelb, die Biene stellt den gold-gelben Honig her. Fleißig fliegen die Bienen von Blüte zu Blüte, um leckeren Nektar zu sammeln. Im Magen der Bienen wird der zu Honig umgewandelt und den bringen sie dann in den Bienenstock. Bei dieser Gelegenheit nehmen sie auch die Blütenpollen mit, die so wichtig für die Bestäubung der Pflanzen sind. Sie verteilen den nämlich, wenn sie von einer Blüte zur nächsten fliegen. Das ist äußerst wichtig, denn nur so können Früchte an den Bäumen wachsen. Ohne Bienen gäbe es keine Kirschen, Äpfel, Birnen oder auch andere Obst- und Gemüsesorten, keine Blümchen und vieles in der Natur. Bienen sind also sehr wichtig. Im Bienenstock ist immer viel los, denn die Bienen sind Insekten, die im Volk leben. Da gibt es die Königin, die etwas größer ist als die anderen Bienen und die sorgt für Nachwuchs. Dann sind die Arbeiterinnen fleißig, sie sorgen für das Einsammeln von Pollen, Nektar und Wasser, sie bauen neue Waben, kümmern sich um die Eier und die Bienenbabys, die man Maden nennt. Im Bienenstock gibt es auch die Drohnen, das sind männliche Bienen, die sorgen mit der Königin für den Nachwuchs. Die Drohnen haben im Gegensatz zu den Arbeiterinnen keinen Stachel, aber sie müssen sich ja draußen auch nicht verteidigen, weil sie im Bienen stock bleiben, bis sie im Herbst dort rausgeworfen werden. Ihr müsst aber vor Bienen keine Angst haben, denn die stechen eigentlich nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Einfach ganz ruhig bleiben, dann fliegen sie wieder weg. Es gibt zum einen wilde Bienen, die ihre Bienenstöcke in Bäumen bauen. Unsere Bienen wohnen bei einem Imker. Der kümmert sich um die Bienenvölker und hat meist mehrere davon. In einem Volk leben bis zu 60.000 Bienen und die liefern bis zu 10 Kilogramm Honig im Jahr. Bienen sammeln ja eigentlich den Honig, damit sie im Winter, wenn nichts blüht, genügend Nahrung haben. Der Imker bietet den Bienen nun ein Haus, den Bienenstock und sie bekommen Waben, es wird aufgepasst, dass sie nicht krank werden, und der Imker gibt ihnen auch Nahrung. Dafür bekommt der Imker dann den leckeren Honig. Er nimmt die Rahmen mit den Waben vorsichtig aus dem Stock und kratzt die obere Schicht Wachs ab, mit denen die einzelnen Kammern der Waben verschlossen sind. Dann werden die Rahmen hochkant in die Honigschleuder gestellt und diese wird dann gedreht. Der Honig wird herausgeschleudert und läuft zum Boden. Dort sammelt er sich und man zapft ihn dann in Gläser ab. Honig mögen wir Menschen sehr gerne, denn er schmeckt nicht nur lecker, er ist auch sehr gesund. Er hilft auch bei kleineren Verletzungen und bei Erkältungen, gegen Fieber und Husten.

Beobachtet doch einmal vorsichtig die Bienen, es sind interessante Tiere. se

Schenk, Silvia
23. Jun 2026