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Dr. Christoph Lang übernimmt Aufbau des „UroNetS“

Neuer Chefarzt für Urologie am Diakonie Klinikum Neunkirchen

Das Diakonie Klinikum Neunkirchen (DKN) stellt die Weichen für die Zukunft der urologischen Versorgung in der Region: Dr. med. Christoph Martin Lang übernimmt ab sofort als neuer Chefarzt die Leitung der Urologie und baut gleichzeitig das neue „UroNetS“, ein sektorenübergreifendes Netzwerk aus urologischen Praxen und Zentren, weiter aus.

Es gilt als zukunftsweisendes Modellprojekt und setzt zugleich wichtige gesundheitspolitische Vorgaben zur Ambulantisierung um. Im Rahmen des neuen Versorgungsmodells können Patienten können ab sofort behandelt werden. Dr. Christoph Lang ist dem Diakonie Klinikum bereits bestens bekannt. Vor seiner Tätigkeit als Chefarzt der Urologie an den Knappschaftskliniken Sulzbach war er bis 2012 als Leitender Oberarzt am DKN tätig. Nun kehrt er in neuer Funktion zurück. „Mit Dr. Lang gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten, der sowohl die Region als auch die Strukturen unseres Hauses kennt. Gemeinsam schaffen wir ein modernes Versorgungsangebot, das ambulante und stationäre Medizin sinnvoll miteinander verbindet“, erklärt Andrea Massone, Regionalgeschäftsführerin des DKN. Der gebürtige Baden-Württemberger ist Facharzt für Urologie und verfügt über Zusatzqualifikationen in medikamentöser Tumortherapie, Andrologie (Männerheilkunde) sowie Röntgendiagnostik des Harntrakts. „Unser Ziel ist eine moderne, ganzheitliche und patientennahe Urologie. Doppeluntersuchungen werden vermieden, Behandlungen effizient koordiniert und stationäre Aufenthalte auf medizinisch notwendige Fälle reduziert“, erklärt der neue Chefarzt. Sein medizinischer Schwerpunkt umfasst die gesamte Urologie, von der konservativen und operativen Tumortherapie über moderne Laser- und Steintherapien bis hin zur rekonstruktiven Urologie, Kinderurologie und Infektiologie. Gemeinsam mit seinem Team etabliert er außerdem Zentren für Laser- und Steintherapie und für onkologische Urologie. Die Aufgabe des DKN im „UrotNetS“ umfasst Diagnostik, Chemo- und Steintherapien. Operative Eingriffe erfolgen in den modern ausgestatteten OP-Sälen des Klinikums. Für die stationäre Versorgung stehen 20 Betten zur Verfügung. Patienten können entweder über niedergelassene Urologen oder in Notfällen direkt über die neue Akutambulanz des Klinikums aufgenommen werden. So können sich Menschen, die unter akuten Beschwerden, wie Harnverhalt oder Nierenkoliken, leiden, in der Zentralen Notaufnahme des Klinikums vorstellen. Nach einer Ersteinschätzung durch das medizinische Fachpersonal werden die Betroffenen an die urologische Ambulanz weitergeleitet, die zunächst Montag bis Freitag, von 8-15 Uhr, besetzt ist. 

 

„Das UroNetS ist ein wichtiger Schritt für eine zukunftsfähige Krankenhauslandschaft im Saarland. Besonders die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern wird entscheidend für den Erfolg dieses neuen Versorgungsmodells sein“, betont der Pflegedirektor Marc Detzler, der das Netzwerk administrativ leitet. Deshalb ist das DKN offen für Kooperationen mit weiteren Kliniken, niedergelassenen Urologen und Hausärzten: “Je größer das Netzwerk wird, desto besser funktioniert es“, so der Fachmann. © Stiftung kreuznacher diakonie | Petra Jost

Schenk, Silvia
05. Jun 2026