Ein starkes Zeichen für die Zukunft
Feuerwehrfest mit Gedenken, Ehrungen und Segnung
Das Feuerwehrfest in Landsweiler‑Reden begann mit einem Moment der Stille, führte über bewegende Worte zu feierlichen Ehrungen und großer Freude.
Der Auftakt des Feuerwehrfestes in Landsweiler‑Reden gehörte der Stille. In einer ergreifenden Gedenkminute senkten Feuerwehrleute und Gäste die Köpfe, um Robert Schwan und Stephan Schäfer zu ehren. Zwei Männer, die über viele Jahre hinweg mit Herz, Mut und Verlässlichkeit für ihre Gemeinschaft da waren. Für einen Moment schien die Zeit stillzustehen – getragen von Dankbarkeit und leiser Wehmut. Dann trat Bürgermeister Cedric Jochum vor die Anwesenden. Seine Worte waren warm, ehrlich und voller Anerkennung. Er sprach davon, wie selbstverständlich der Einsatz der Feuerwehr oft wirke – und wie wenig selbstverständlich er in Wahrheit sei. Er erinnerte daran, dass hinter jeder Alarmierung Menschen stehen, die bereit sind, ihr eigenes Leben zurückzustellen, um anderen beizustehen. Seine Stimme trug Wertschätzung, aber auch Stolz: Stolz auf eine Wehr, die seit Jahrzehnten das Rückgrat der Gemeinde bildet. Im Anschluss folgte ein Moment, der vielen sichtlich unter die Haut ging: die Ernennung mehrerer Führungskräfte zu Ehrenbeamten. Wehrführer Christoph Jochum erklärte, dass diese Auszeichnung keine finanziellen Vorteile bringe – aber dafür umso mehr Herz. Sie sei ein Zeichen tiefen Respekts für Menschen, die Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen und im Ernstfall vorangehen. Als die neun Aspiranten gemeinsam ihren Amtseid sprachen, lag eine besondere Kraft in der Luft. Ein Gefühl von Zusammenhalt, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung. Bürgermeister Jochum überreichte die Urkunden mit einem Lächeln, das zeigte, wie sehr ihm diese Wehr am Herzen liegt. Erst danach richteten sich alle Blicke auf das neue Einsatzfahrzeug: das LF 20 KatS. Im strahlenden Blaulichtgewitter rollte es vor die Bühne – ein beeindruckender Anblick, der Hoffnung und Sicherheit zugleich ausstrahlte. Schon seit Ende März im Einsatz, hat es bereits gezeigt, wie wertvoll es für die Gemeinde ist. Pfarrerin Wiltrud Bauer und Diakon Helmut Ritterböck traten vor und segneten das Fahrzeug. Ihre Worte waren ruhig, warm und voller Zuversicht. Es war ein Moment, der viele berührte, ein Segen für alle, die mit diesem Fahrzeug ausrücken, und für alle, denen es eines Tages helfen wird. Gemeinsam stimmten Feuerwehrleute und Gäste anschließend ein Lied an. Die Stimmen mischten sich zu einem Klang, der den Platz erfüllte: ein Klang von Gemeinschaft, Dankbarkeit und dem Wissen, dass man einander trägt, in guten wie in schweren Zeiten.
Mit Gedenken, Ehrungen und der Segnung des neuen LF 20 KatS setzte die Feuerwehr ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und blickt gestärkt in die kommenden Herausforderungen. se

.webp)


