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Eine nachhaltige Zukunft

Marienhaus-Gruppe stellt die Weichen

Ab Mitte Juni werden in den Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe Zukunftsteams gegründet, in denen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Nachhaltigkeit und den ökologischen Wandel engagieren können.

Nachhaltigkeit ist für die Marienhaus-Gruppe Teil der Unternehmensstrategie. "Wir sehen darin einen Weg Verantwortung für die Menschen, die Umwelt und die Zukunftsfähigkeit unserer Einrichtungen zu übernehmen", sagt Sebastian Spottke, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Marienhaus-Gruppe. "Unser Ziel ist es, Ressourcen zu schonen, die Umwelt zu schützen und soziale Gerechtigkeit zu stärken, damit auch kommende Generationen gut leben können." Nachdem im Juli 2024 das Nachhaltigkeitsboard für den Träger etabliert wurde, das sich mit allen Themen rund um die Nachhaltigkeit befasst, steht Mitte Juni der nächste Schritt an. 

"Jetzt holen wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Boot", freut sich Sabrina Amerkamp. Denn Nachhaltigkeit gelinge nur gemeinsam, ist die Nachhaltigkeitsbeauftragte der Marienhaus-Gruppe überzeugt. "Deshalb laden wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens aktiv mitzugestalten", erklärt sie. Dafür werden in allen Häusern der Marienhaus-Gruppe sogenannte Zukunftsteams (Z-Teams) gegründet. Ein Zukunftsteam besteht aus fünf bis zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie könne sich freiwillig melden, wenn sie Interesse daran haben, sich für nachhaltiges Handeln in ihrer Einrichtung zu engagieren. Die Z-Team-Mitglieder sollen dabei möglichst aus allen Arbeitsbereichen kommen, "denn die Arbeit im Z-Team wird effektiver, wenn die einzelnen Mitglieder ihre unterschiedlichen Perspektiven und Alltagserfahrungen einbringen", weiß Sabrina Amerkamp. So können sie die Nachhaltigkeit vor Ort in ihrem Haus voranbringen, ökologische Veränderungen anstoßen, Ideen entwickeln und diese gemeinsam umsetzen. 

Darüber hinaus wird das sogenannte ESG-Vorschlagswesen eingerichtet. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter, die einen konkreten Vorschlag zur Nachhaltigkeit in ihrem eigenen Arbeitsumfeld hat, kann diese Idee einreichen. Dafür wurde ein Formular entwickelt, das ganz einfach über einen QR-Code aufgerufen werden kann. Die besten Ideen und Nachhaltigkeitsprojekte werden mit Zukunftspreisen der Marienhaus-Gruppe ausgezeichnet. "So binden wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, die Marienhaus-Gruppe nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten", sagt Sebastian Spottke. "Wir vertrauen ihnen und geben ihnen die Werkzeuge an die Hand, den Wandel mitzugestalten. Die Zukunftsteams sind unser klares Signal: Nachhaltigkeit ist bei uns geteilte Verantwortung auf allen Ebenen."

Die Marienhaus-Gruppe

Die Marienhaus-Gruppe ist einer der großen christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Rund 14.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen sich in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland tagtäglich um das Wohl der Menschen. Die Gruppe betreibt Kliniken an 15 Standorten, 4 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 14 stationäre und ambulante Hospize, 9 Bildungseinrichtungen sowie weitere 4 Einrichtungen. In den Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe werden jährlich mehr als 500.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 2.000 Menschen betreut. Die Marienhaus GmbH übernimmt dabei die Steuerung der Marienhaus-Gruppe. Die Geschäftsführung liegt bei Sebastian Spottke (Vorsitzender), Alexander Schuhler und Christoph Wagner. © Marienhaus-Gruppe

Schenk, Silvia
15. Jun 2026