Eröffnung bei bestem Wetter
Neuer Mehrgenerationenspielplatz im Wagwiesental
Am Mittwoch, 17. Juni, hat Oberbürgermeister Jörg Aumann den neuen Mehrgenerationenspielplatz im Wagwiesental gemeinsam mit Bürgermeisterin Lisa Hensler und dem Beigeordneten Thomas Hans offiziell eröffnet. An der Einweihung nahmen zudem Mitglieder des Stadtrats, des Ortsrats und der Stadtverwaltung sowie Vertreterinnen und Vertreter der an dem Projekt beteiligten Unternehmen teil.
Oberbürgermeister Aumann: „Das Wagwiesental hat durch die unmittelbare Nähe zu mehreren Schulen eine besondere Bedeutung als generationenübergreifender Treffpunkt. Daher ist dieser neue Mehrgenerationenspielplatz dort eine perfekte Ergänzung des Freizeitangebots. Er bietet Familien, Kindern, Jugendlichen sowie Seniorinnen und Senioren gleichermaßen Möglichkeiten zum Bewegen und Verweilen. Mein herzlicher Dank gilt allen, die an der Planung und Umsetzung des Projekts beteiligt waren, sowie dem Innenministerium, das das Vorhaben maßgeblich gefördert hat.“
Der Mehrgenerationenspielplatz wurde von der Stadtplanung, der Tiefbauabteilung und dem Zentralen Betriebshof der Kreisstadt Neunkirchen in enger Zusammenarbeit mit externen Planungsbüros und ausführenden Unternehmen umgesetzt.
Angelegt wurde der Spielplatz als sogenannter „Schollenpark“. Dieses Gestaltungskonzept zeichnet sich durch einzelne Spiel- und Bewegungsflächen aus, die sich in ihrer Form an den bestehenden Wege- und Grünstrukturen orientieren und somit harmonisch in die Parklandschaft einfügen. Die gewählte Schollenstruktur eröffnet zudem langfristig weitere Entwicklungsmöglichkeiten für zusätzliche Spiel- und Bewegungsangebote.
Auf den verschiedenen Schollen bietet der Spielplatz vielfältige Bewegungs-, Spiel- und Aufenthaltsangebote, die auf die Nutzung durch unterschiedliche Altersgruppen abgestimmt sind. So gibt es Geräte zum Hangeln, Balancieren und Hüpfen, Spiel- und Klettergeräte sowie eine Calisthenics-Fitnessanlage. Ein besonderes Augenmerk wurde auch auf die Barrierefreiheit gelegt. Sämtliche Bereiche können über den fugenlosen Fallschutzbelag auch mit dem Rollstuhl oder anderen Mobilitätshilfen erreicht werden. Ergänzend zu den „Spielschollen“ wurden begrünte Inseln mit Bäumen, Staudenbepflanzung und Wiesenflächen geschaffen, die zur Aufenthaltsqualität beitragen.
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 450.000 Euro. Das Vorhaben wurde mit 90 Prozent der förderfähigen Kosten durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport des Saarlandes unterstützt. Diese Förderung hat die Kreisstadt als eine der Gewinnerinnen des Wettbewerbs „Mehrgenerationenspielplätze im Olympia-Jahr 2024“ erhalten. © Stadt NK

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