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Landtagsfraktionsvorsitzender Stephan Toscani zu Besuch in Homburg

Bürgermeister empfing ihn mit Freude

Der Landtagsfraktionsvorsitzenden Stephan Toscani besuchte die Universitäts- und Kreisstadt Homburg. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Forster und dem Stadtratsfraktionsvorsitzenden Michael Rippel besuchte er verschiedene Stationen.

Der Bürgermeister sagte beim Besuch von Stephan Toscani: Wegener Härtetechnik und A6 Nutzfahrzeuge zeigen als zwei von vielen Firmen, wie Transformation gelingen kann: „Solche Firmen brauchen wir, wenn Transformation erfolgreich gelingen soll!“ Es war Michael Forster unschwer anzumerken, dass er mit dem Verlauf der Sommertour des CDU-Landtagsfraktionsvorsitzenden Stephan Toscani, den er auf seiner eintägigen Stippvisite zusammen mit dem CDU-Stadtratsfraktionsvorsitzenden Michael Rippel in der Kreis- und Universitätsstadt Homburg begleitete, hochzufrieden war. 

Zu dem Zeitpunkt hatte der Homburger Verwaltungschef mit dem Gast aus Saarbrücken noch den Besuch im Ria-Nickel-Tierheim vor der Brust, bei dem er später im wahrsten Wortsinne keine Angst vor großen Tieren zeigen und noch einmal darauf hinweisen sollte, dass die Stadt auf seine Initiative im Stadtrat hin mit Blick auf den neu zu verhandelnden Konsortialvertrag ab dem kommenden Jahr deutlich mehr Geld zur Unterstützung der Einrichtung zur Verfügung stellen wird.

Doch das Zwischenfazit bot sich mit Blick auf die zahlreichen innovativen Unternehmen am Wirtschaftsstandort Homburg schon am Nachmittag an, als Forster und Toscani sich bei der Firma A6 Nutzfahrzeuge mit  Axel Jung – in Abwesenheit des zweiten Geschäftsführers Dennis Urgatz - austauschten. Kulisse boten die in Homburg ebenso wie fast alle übrigen benötigten Teile am Firmenstandort handgefertigten hellbeigen Fauteuils im imposanten Slide out eines noch in der Fertigung befindlichen Renntrailers.

Jungs Ausführungen, wonach seine aktuell rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählende Firma bei der Konzeptionierung und Fertigung der Motorsporttrailer Marktführer in Europa sei und demnächst im US-Markt eine eigenständige Firma etablieren wolle, boten die Basis für die eingangs zitierte Feststellung des Bürgermeisters. Seit zehn Jahren ist die Firma laut Jung im Motorsport beheimatet und auf allen Rennstrecken der Welt mit ihren Raceshuttles präsent – selbst der Formel-1-Bolide des früheren Serien-Champions Lewis Hamilton parkt zeitweise in einem Jung-Trailer.

Neben der Sparte LKW-Aufbau- und Anhängerhersteller ist A6 Nutzfahrzeuge auch im Bereich Service und Reparatur von LKW, Bussen, bis hin zu schweren Baufahrzeugen tätig. Zudem ist sie nach den Worten Jungs europaweit größter Partner der US-Streitkräfte - aktuell kümmert sich A6 um die Reparatur von US-amerikanischen Militär-LKW.

In unmittelbarer Nachbarschaft, bei der Firma Wegener Härtetechnik, hatte Forster zuvor einen Appell in Richtung Saarbrücken gerichtet. „Es tut einem in der Seele leid“, bilanzierte er und forderte „einen Schub in der Landespolitik und ein klares Konzept – insbesondere liefert der Standort Homburg mit allen in diesem Thema vereinten Unternehmen schlagkräftige Argumente dafür“. Aber da fehle nach der Einschätzung des Verwaltungschefs bislang der politische Wille.  

Auslöser der Forster’schen Verärgerung ist die Diskussion um die Wasserstofftechnik. „Wir brauchen einfach für Homburg eine Insellösung“, formulierte der Bürgermeister zum wiederholten Mal gebetsmühlenartig sein Credo und war sich mit Geschäftsführer Thomas Wegener einig. Dessen Unternehmen firmiert als renommierter Fachbetrieb für Metallveredelungen, das Härten und Nitrieren diverser Stahlsorten und weiteren Wärmebehandlungen wie das Vakuumhärten. 

Schon vor dem neuerlichen Besuch bei Wegener - daran erinnerte er jetzt beim Termin in der Michelinstraße - hatte sich der Verwaltungschef in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren in regelmäßigen Abständen mit den ansässigen Unternehmen, den Stadtwerken, politischen Vertretern des Landes und weiteren Fachleuten zusammengesetzt, um in Homburg eine Wasserstoff-Initiative zu gründen. „Ich habe die Unternehmen von Beginn an gefragt, was die Stadt tun kann. Es geht hier natürlich auch um den Erhalt von Arbeitsplätzen. Es hat sich herausgestellt, dass das Thema Wasserstoff für viele Firmen von enormer Bedeutung ist“, so Forster. Mit Thomas Gönner, früherer Werkleiter von Bosch in Homburg, hatte er einen fachkundigen Projektsteuerer mit einem großen Netzwerk an Bord. „An dessen Arbeit könnten wir jetzt problemlos anknüpfen. Wir müssen hier mit unseren Ideen und Initiativen, gerne auch in neuen Allianzen einfach am Ball bleiben“, sagt Forster, der zuvor beeindruckende Zahlen von Wegener sowie den beiden Betriebsleitern Dr. Simon Hechler und Dr. Manfred Velten gehört hatte.

Rund acht Million kWh Strom, vier Millionen kWh Gas – so hoch sei der Energiebedarf im Hause Wegener. „Bei den aktuellen Preisen rollt da eine Katastrophe auf uns zu“, hatte Wegener mit Blick auf die Energiepreise festgestellt und sein Unverständnis darüber formuliert, dass die Ampel-Regierung dem Industriestrompreis eine Absage erteilt hat. Aktuelle Folge, laut Wegener: „27 bis 30 Prozent der Bruttowertschöpfung entfallen auf den Strom.“

Immerhin – und auch dies nahmen Forster, Toscani und Rippel mit großem Interesse zur Kenntnis – hat die Firma Wegener mittels einer neu in Betrieb genommenen PV-Anlage auf dem Dach seit dem 22. Juni gut 70.000 kWh Strom produziert. Im Idealfall könne die Anlage drei bis fünf Prozent des pro Jahr benötigten Stromes decken, erläutert Dr. Hechler.

In der Bewertung der Firmenbesuche und in dem, was die Verantwortlichen ihnen mit auf den Weg gegeben hatten, waren Kommunal- wie Landespolitik einig. Toscani formulierte: „Alle Unternehmensvertreter haben unisono erläutert, dass die extrem hohen Energiekosten, die überbordende Bürokratie und der Mangel an Arbeits- und Fachkräften eine schwere Hypothek für sie sind. Dieses Urteil fällt überall gleich aus, sowohl bei Handwerk und Mittelstand als auch in der Industrie. Wir haben in Deutschland die weltweit höchsten Energie- und Strompreise. Das ist ein wesentlicher Grund für den aktuellen wirtschaftlichen Abschwung. Deshalb muss hier schnell und nachhaltig gegengesteuert werden.“

Unter homburg.de erhalten Sie viele weitere Informationen über die Universitäts- und Kreisstadt. ® Stadtverwaltung Homburg

 

Jacob, Anna
26. Sep 2023