Page 4 - Ausgabe 108 / August 2021
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 Barocke Bilder digital präsentiert
Neues Ausstellungsformat wurde im Edelhaus vorgestellt
lung im Edelhaus entwickelt, der Mitte Juli 2021 offiziell in Schwarzenacker vorgestellt wurde. So versammelten sich die Verant- wortlichen von Stiftung und Museum, die Studierenden und ihre Dozenten sowie alle Sponsoren und Gäste im zweiten Stock des Edelhauses, um die Ergebnisse der studenti-
Philipp Scheifweiler begrüßte die Gäste
schen Arbeit anzuschauen. Nach der Be- grüßung durch den Geschäftsführer der Stif- tung Römermuseum Philipp Scheifweiler führte Frau Dr. Jutta Schwan vom Kulturma- nagement des Saarpfalzkreises in den histo- rischen Kontext der Sammlung ein. Abschlie- ßend dankte Prof. Barbara Christin von der Hochschule Zweibrücken allen Studenten und Unterstützern des Projekts für die ge- meinsame Arbeit, die zweifelsohne zu gro- ßem Erfolg geführt hat. Danach wurde die halbstündige Präsentation gestartet. Begon-
 Die Gemäldegalerie des Edelhauses im Homburg-Schwarzenacker hat im Rahmen einer studentischen Arbeit ein neuartiges Ausstellungsformat erhal- ten. Diese hierbei entstandene digitale Ausstellungspräsentation wurde Mitte Juli 2021 nun offiziell vorgestellt
  Besondere Kunst – Diese Umschreibung ist für die 30 barocken Gemälde, die im Edel- haus in Schwarzenacker beherbergt werden, mehr als treffend, denn mit ihnen lässt sich ein Stück Homburger Geschichte verbinden. Alle Exponate, die von der Zweibrücker Künstlergruppe um Johann Christian von
Das Homburger Edelhaus beherbergt die 30 barocken Gemälde von Schloss Karlsberg
Mannlich gefertigt wurden, gehörten einst zur Kunst- und Gemäldesammlung von Her- zog Karl II. August, dem Schlossherrn von Schloss Karlsberg. Nach Annexion Hom- burgs durch die Truppen der Französischen Revolution im Jahr 1793 flüchtete der Her- zog mit seiner Entourage zunächst nach Mannheim. Da er seine Sammlung nicht in Homburg zurücklassen wollte, wurden alle
brücker Künstlergruppe der Homburger Stif- tung Römermuseum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt und sind seitdem in der Gemäldegalerie im barocken Edelhaus in Schwarzenacker für die interessierte Öffent- lichkeit zugänglich. Um dieser besonderen Gemäldesammlung wieder mehr öffentli-
Dr. Jutta Schwan führte in den historischen Kontext der Sammlung ein
chen Ausdruck zu verleihen und die kunst- begeisterten Menschen für die barocken Homburger Gemälde zu interessieren, ha- ben Studenten des Studiengangs Digital Me- dia Marketing der Hochschule Zweibrücken einen digitalen Museumsführer zur Ausstel-
   Die digitale Präsentation der Studenten der Hochschule Zweibrücken stand im Mittelpunkt des Abends
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   Museumsleiterin Sabine Emser (links) und Geschäftsführer Philipp Scheifweiler (rechts) freuten sich auf einen interessanten Abend
Gemälde ebenfalls dorthin gerettet. Von Mannheim zog der Herzog mit seiner Kunst- sammlung weiter nach München. Dort soll- ten die 30 Gemälde den Grundstock für die neu gegründete Pinakothek bilden. Der Kreis sollte sich im Jahr 2003 aber schließen, denn in diesem Jahr wurden die Bilder der Zwei-
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