Page 14 - Stadtmagazin "es Heftche"® Homburg | Ausgabe 163, März 2026
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Glanzvolle Sitzung voller Emotionen
Fastnachtspower der Homburger Narrenzunft erleben
als hätten sie heimlich Trampoline in den
Schuhen – akrobatisch, elegant und mit der
typischen HNZ-Frechheit. Zwischen den
Tänzen verteilten die Büttenredner Spit-
zen, Pointen und Seitenhiebe wie Kamelle.
Ein närrischer Kommentator sezierte Politik
und Alltag mit chirurgischer Präzision und
verwandelte selbst ernste Themen in Kon-
fetti. Eine weitere Figur brachte mit über-
zeichneter Komik den Saal zum Beben,
während musikalische Parodien bewiesen,
Die Homburger Narrenzunft ver-
wandelte den Saalbau in ein när-
risches Tollhaus, in dem selbst die
Stühle freiwillig aufstanden. Schon
beim Reinkommen merkte man: Hier
herrscht nicht einfach Stimmung,
hier herrscht HNZ-Stimmung – lau-
ter als jede Guggemusik. Über 140
Aktive schleuderten das Publikum in
ein Feuerwerk aus Klamauk, Kostü-
men und Konfetti. Spätestens da war
klar: Die HNZ ist nicht nur das Herz
der Homburger Fastnacht, sie ist der
ganze Kreislauf.
Wellnessa Schwitz-Stink sorgte für viele
Lacher
© Helmut Corbé
taktischen Risiko gleichkam. Zwischen
den Acts sorgten Schunkelrunden und Mo-
derationen dafür, dass niemand vergaß,
Der Abend startete mit dem traditionellen
Einmarsch, der so viel Energie hatte, dass
man kurz dachte, der Saalbau hebt gleich
ab. Kaum war der letzte Fuß gesetzt, ex-
plodierte ein Flashmob, der selbst die
hartnäckigsten Sitzplatzverteidiger aus
ihren Sesseln katapultierte. Die Bühne
wurde zum närrischen Spielplatz, auf
Markus sorgte mit seinen musikalischen
Einlagen für beste Stimmung
© Helmut Corbé
dem die HNZ zeigte, dass Fastnacht hier
nicht gefeiert, sondern zelebriert wird.
Die „Glühwürmchen“ tanzten so fröhlich,
dass man ihnen fast eine eigene Strom-
rechnung ausgestellt hätte. Die Junioren-
garde marschierte mit einer Präzision, die
jeder Schweizer Uhr Konkurrenz machte.
Und die „Tanzmäuse“ verwandelten den
Saal mit ihrer „Party im Zoo“ in ein fröh-
liches Durcheinander, bei dem man sich
nicht sicher war, wer hier eigentlich wen
dressiert. Die Jugend-Schautanzgruppe
präsentierte eine Geistergeschichte, die so
lebendig war, dass man sich fragte, ob die
Geister nicht doch im Saal geblieben sind.
Die Mariechen wirbelten über die Bühne,
Buntes Treiben auf der Bühne im Saalbau
© Helmut Corbé
dass die HNZ nicht nur tanzen und reden,
sondern auch singen kann – zumindest so,
dass es Spaß macht. Ein emotionaler Hö-
hepunkt folgte mit den „Cremöschern“, die
Europa tänzerisch so charmant erklärten,
dass man sich fragte, warum das nicht
längst Pflichtprogramm im EU-Parlament
ist. Die Botschaft: Vielfalt ist schön – und
wenn sie tanzt, sogar noch schöner. Die
Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft
nahmen die närrischen Spitzen mit Humor,
vermutlich auch, weil Weglaufen bei vol-
lem Saalbau schwierig ist. Hinter den
Kulissen arbeiteten die HNZ-Helferinnen
und Helfer wie ein gut geöltes Uhrwerk,
nur mit mehr Glitzer. Trainerinnen und
Trainer hatten ihre Gruppen monatelang
vorbereitet und wirkten trotzdem erstaun-
lich entspannt. Die Programmdichte war
so hoch, dass jeder Gang zur Theke einem
Till alias Ansgar Hoffmann brachte das
politische Geschehen wieder mal auf den
Punkt
© Helmut Corbé
warum man eigentlich da war: zum Feiern,
Lachen und Schunkeln. Die HNZ-Aktiven
zeigten trotz bevorstehender Termine eine
Kondition, die jedem Marathonläufer Res-
pekt abnötigen würde. Musikalisch sorgten
Begleitung und Guggemusik für ordentlich
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