Page 15 - Ausgabe 035 / Juli 2015
P. 15

 Elias, der Cousin von Anne Frank, dessen Großmutter aus Homburg stammt und der unsere Schule mehrfach besucht hatte, war für uns mit seinem Engagement für Völker- verständigung und Toleranz von großer Be-
Werner Hillen mit der Schülergruppe des Saarpfalz-Gymnasiums, die sich bei der VDK- Sammelaktion beteiligte
deutung. Diese Vorbilder motivieren uns Schüler, wenigstens einen kleinen Beitrag zu leisten, damit unsere Welt besser wird und sich von der Pest der Kriege befreit. Die bei-
Volkstrauertag 2014 in Soichern
den Weltkriege mit Massenvernichtung, Völ- kermord und Bombenterror machen uns fas- sungslos, weil wir nicht verstehen können, zu welchen Verbrechen eigentlich zivilisierte Menschen fähig sein können. Daher arbeiten wir gern mit dem Volksbund Deutsche
LEIDENSCHAFT FÜR LASTER
Kriegsgräberfürsorge zusammen. Wir betei- ligten uns auch ohne Zögern an der Sam- melaktion. Bei unserer Teilnahme hinterfrag- ten wir unsere deutsche Geschichte kritisch, denn wir konnten kaum glauben, dass junge Männer, die geringfügig älter waren als wir heute, als Kanonenfutter zu Opfern der bei- den Kriege wurden. Damit ein solch gigan- tisches Unglück auf der Welt in Zukunft ver- mieden wird, sind so engagierte Verbände wie der Volksbund Deutsche Kriegsgräber- fürsorge mit seinen Aktionen wichtig. Sie helfen uns zu verstehen, wie grausam Krieg und Gewalt sind, und fordern auf, gegen Machtmissbrauch, Rassismus und Hass an- zukämpfen und uns so für eine friedlichere Welt einzusetzen.
Präsentation des Saarpfalz-Gymnasiums zum Saarländischen Schulpreis
in der Universität Saarbrücken
Ich wünsche mir, dass der VDK bei seinen Aktivitäten weiterhin so engagierte Mitstreiter findet, wie sie hier vertreten sind, - insbe- sondere, dass viele Schulen unserem Beispiel nacheifern und sich für diese wichtige „Ar- beit für den Frieden“ einsetzen. In diesem Sinne alles Gute und viel Erfolg für die Zu- kunft!“ Das große Engagement des Saarpfalz- Gymnasiums wurde in derselben Woche
Anzeige
noch zweimal belohnt. Am Folgetag erhiel- ten die Saarpfälzer aus der Hand von Ulrich Commerçon, dem saarländischen Minister für Bildung und Kultur, in der Aula der Uni- versität des Saarlandes den „Saarländischen Schulpreis“. Dazu waren der Landrat Cle- mens Lindemann und der Bildungsbeauf-
Bei der Auszeichnung mit
dem „Saarländischen Schulpreis“ durch Bildungsminister Ulrich Commerçon
tragte Alexander Ziegler als Vertreter der Stadt Homburg eigens angereist. Der Preis würdigt die hohe Leistungskraft einzelner Schulen, die ein umfassendes Bildungsver- ständnis aufweisen, das in zahlreichen An- forderungsbereichen zum Ausdruck kommt. Dabei spielen die Qualität des Lernens, die individuelle Förderung und der Umgang mit Vielfalt, das Schulklima, die gute Organisa- tion der Schule sowie die Leistungsfähigkeit von Schülern und Lehrern eine große Rolle. Bei der aufwändigen Präsentation des Saar- pfalz-Gymnasiums auf der Bühne der Uni- versitätsaula wirkte auch Franziska Lammert mit. Wenige Tage später wurde sie zusam- men mit ihrem Mitschüler Julius Kraus als Preisträgerin des Wortsegel-Schreibwettbe- werbs nominiert.
Eberhard Jung
Nutzfahrzeuge sollen dem Unternehmensziel unserer Kunden dienen. Dazu sollen sie auch den Fuhrparkchefs und Controllern gefallen. Kein Problem, beides leisten wir gerne. Aber unsere Aufbauten, Sonderlösungen, Reparaturen und Service-Leistungen zeigen viel mehr: Unsere Leidenschaft für Laster. Unseren Ehrgeiz, immer die kreativste und beste Lösung zu bieten.
Ausgabe 035 / Juli 2015
15
www.a6jung.de















































































   13   14   15   16   17