Page 15 - Ausgabe 036 / August 2015
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Auftakt der Inneren Neustadt ist der Neu- städter Markt mit dem Reiterdenkmal des sächsischen Kurfürsten und polnischen Kö- nigs Friedrich August I., dem Goldenen Rei- ter. Die dort beginnende Hauptstraße ist die Magistrale des historischen Stadtviertels. Elb- aufwärts schließt das Regierungsviertel am Königsufer an die Innere Neustadt an, do- miniert von den beiden monumentalen Bau- ten des sächsischen Finanzministeriums und der heutigen Staatskanzlei mit ihren prunk- vollen historistischen Fassaden und Dach- konstruktionen. Gefolgt von den weiteren Sehenswürdigkeiten wie das Japanische Pa- lais – erbaut als Porzellanschloss für August den Starken; die Dreikönigskirche; das Ba- rockviertel und die Kunsthandwerkerpassa- gen - das Viertel um die Königstraße zählt zu den attraktivsten Dresdens. Das Militär- historische Museum präsentiert dem Besu- cher eine völlig neu konzipierte Ausstellung über 800 Jahre deutscher Militärgeschichte. Als Äußere Neustadt bezeichnen die Dresd- ner vor allem das nördlich angrenzende Stadtviertel, ein Wohngebiet, dessen histo- risierende Architektur der Jahrhundertwende sich erhalten hat. In den eng bebauten Stra- ßenzügen entstand im vergangenen Jahr- zehnt eine vielfältige kulturelle Szene. Heute verfügt die Äußere Neustadt zwischen Kö- nigsbrücker Straße und Lutherplatz über rei- che Gastronomie, vielfältige Shopping- und Kulturangebote. Sehenswürdigkeiten gibt es in der Dresdner Innenstadt sicher genug. Doch sollte man auch einigen Ausflugszielen abseits von Neu- und Altstadt Beachtung schenken. Eines der markantesten Bauwerke der Stadt ist die Yenidze. Zu Beginn des vo- rigen Jahrhunderts als Tabakkontor errichtet, beherbergt das imposante Gebäude heute
unter der farbigen Glaskuppel auch ein Res- taurant. Südöstlich des Stadtzentrums gele- gen, ist der größte und schönste Park der Stadt, der Große Garten. Am Rande des Gro- ßen Gartens thront die Gläserne Manufaktur, sie lässt die Besucher – durch eine Glas- scheibe getrennt – die Herstellung des Auto- mobils erleben – eine ungewöhnliche, weil transparente Fertigungsstätte, die nicht nur für Fachleute geeignet ist.
... und guter letzt sind noch die 3 Elbschlösser Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss und Schloss Eckberg zu erwähnen sowie die ehe- malige Sommerresidenz des sächsischen Kö- nigshauses „Schloss und Park Pillnitz“, welche die größte chinoise Schlossanlage Europas ist. Der Schlosspark mit mehr als 2.000 Gehölzen und über 600 Kübelpflanzen lädt zu jeder Jahreszeit zu erlebnisreichen Spaziergängen ein. Eine botanische Besonderheit ist die über 230 Jahre alte Kamelie, die während der Blü- tezeit von Mitte Februar bis Mitte April in ih- rem begehbaren Schutzhaus besichtigt wer- den kann. Im historischen Palmenhaus ent- falten sich vorrangig australische und südafri- kanische Pflanzen. Dresden – eine Stadt mit tausend Gesichtern, hunderten Geschichten – die immer wieder eine Reise wert ist.
Detaillierte Reiseausschreibungen kön- nen gerne angefordert werden. Für Fra- gen zu den Kulturreisen steht Ihnen ger- ne Ihre Reiseexpertin Frau Julia Dekker vom City Reisebüro Udo Hell GmbH, Rathausstr. 24, 66914 Waldmohr, per- sönlich zur Verfügung. Telefonisch unter 06373/81170 und im Internet unter www.kulturreisen.de. ■
Unsere Kolumne
Ein Streifzug durch die Welt und wie wir sie erleben...
vom Stadtmagazin „es Heftche“ für Homburg und Umgebung
Für die August-Ausgabe von Journalistin Andrea Dejon
Rotes Früchtchen
Sommer, Sonne, Erdbeerzeit
Wer liebt sie nicht – die süßen roten Beeren, die an grünen Büscheln direkt über dem Erdboden wachsen. In weni- gen Wochen sollen sie Früchte tragen, die möglichst groß und schön rot sein sollen. Es ist schon Wahnsinn. Alles in unserer heutigen Zeit soll schnellst mög- lich wachsen und Gewinne bringen. Und da die Wissenschaft dafür keinen Zeitbeschleuniger herstellen kann, ha- ben sie kurzerhand Wachstumsbe- schleuniger erfunden. Den gibt es nicht nur für die Aufzucht von Tieren – was sowieso schon für mich ein absolutes „no go“ ist, sondern seit neuestem auch für Erdbeerpflanzen. Von außen sehen ihre Fürchte wirklich top aus, wie einem Werbeplakat entsprungen. Nur leider schmecken sie auch genauso. Ge- schmack und Inhaltsstoffe brauchen nun mal Zeit zum Reifen. Das ist das Grund- gesetz der Natur. Zwar reden alle von Entschleunigung, um dem Burnout beim Menschen vorzubeugen, aber was ist mit unserer Tier- und Pflanzenwelt? Al- le Zeichen stehen auf Rot und den- noch wird weiter gemacht. Der schö- ne Schein ist ja so was von in. Leckere Wachstumsförderer und Chemie bei der „Herstellung“; unzählige Zusatz- stoffe bei der Verarbeitung. Inzwi- schen gibt es auch für die frisch ge- pflückten Erdbeeren ein „Spezialpar- füm“, damit sie nicht nur wie Erdbee- ren aussehen, sondern auch so rie- chen! Zumindest gilt das für die ober- ste Schicht – an allen Früchte darunter wird gespart, wie immer. Im Grunde auch wieder eine künstliche Gewinn- maximierung, um das Wachstum des Profits anzuregen. Doch auf Dauer lässt sich das nicht mehr lange umset- zen. Wir müssen endlich ein Gleich- gewicht herstellen, so wie es die Natur erreicht hatte – bevor der Mensch zu stark in ihr Marketing eingegriffen hat: Eine komplette Verwertung der Mög- lichkeiten, verbunden mit einem wirk- lich guten Recyclingsystem. ad
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EXKLUSIVE SINGLEREISEN
Singlereise Apulien
10 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück Ausflüge z.B. nach Bari und Castel del Monte
03.09. - 13.09.2015 inkl. Flug p.P. ab 1.960,- €
Singlereise Mauritius
12 Übernachtungen im DZ inkl. Frühstück im 4*-Hotel Ausflugspaket zubuchbar
13.11. – 25.11.2015 inkl. Flug p.P. ab 3.147,- €








































































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