Page 28 - Stadtmagazin "es Heftche"® | Ausgabe 128, April 2023
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  Blumenmeer aus zahlreichen Vergissmeinnicht
Pflanzaktion bring das Thema Demenz in die Öffentlichkeit
zen das ganze Jahr über sichtbar sind und dazu beitragen, das wichtige Thema De- menz in die Öffentlichkeit zu bringen. Vielen Dank für das Engagement von Horst Schnei- der und allen Partnern, die in das Netzwerk Demenz im Saarpfalz-Kreis eingebunden sind.“ Das Bepflanzen des Beets hat wie schon in den früheren Jahren der städtische Gärtnermeister Stephan Landwehr von der
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Abteilung Umwelt und Grünflächen mit den Auszubildenden des städtischen Baube- triebshofs begleitet. Das gerontopsychiatri- sche Netzwerk Demenz im Saarpfalz-Kreis mit mehr als 50 Kooperationspartnern freut sich, wenn die Vergissmeinnicht-Blumen möglichst viele Menschen erfreuen und sym- bolisch damit auch für Verständnis und Rücksicht für demenzkranke Menschen wer- ben. Auch dieses Jahr plant das Netzwerk verschiedene Aktivitäten. Aktuell ist für den 3. Juli ein Vortrag zum Thema Trauer („In der Trauer leben lernen“) von der Referentin Kerstin Fleischer von der Hospiz- und Trau- erseelsorge im Bistum Speyer im Kranken- haus St. Ingbert geplant. Darüber hinaus wird dieses Jahr ein Memory Walk in Hom- burg und auch in St. Ingbert stattfinden. Alle Veranstaltungen erfreuen sich stets einer gu- ten Resonanz.
 Bald stehen sie in voller Blütenpracht, die 200 Vergissmeinnicht, die jetzt ein Blumenbeet in der Nähe des Hombur- ger Stadtparks zieren.
Es ist eine liebgewonnene Pflanzaktion, zu der das Gerontopsychiatrische Netzwerk mit Schwerpunkt Demenz im Saarpfalz-Kreis un- ter der Leitung von Horst Schneider, dem Vorsitzenden des gerontopsychiatrischen Netzwerkes Demenz Saarpfalz-Kreis und
staltungen zur Umsetzung eines demenz- freundlichen Saarlandes auf regionaler Ebe- ne umsetzt. „Das Thema Demenz ist in der Öffentlichkeit angekommen. Immer mehr Menschen wollen wissen, wo sie Hilfe be- kommen. Diese können wir teils selbst an- bieten oder wir vermitteln weiter“, so der Vorsitzende. Landrat Dr. Theophil Gallo ist dankbar für die gute Zusammenarbeit des Netzwerkes und dessen Öffentlichkeitsar- beit: „Demenz ist eine schleichende Krank- heit, die in den Anfängen als solche viel- leicht gar nicht wahrgenommen wird. In ei-
 Gerne können sich Interessierte an der Arbeit des Netzwerkes, aber auch mit Anliegen rund um das Thema De- menz, jederzeit mit ihren Fragen rich- ten an: Gerontopsychiatrisches Netz- werk mit Schwerpunkt Demenz im Saarpfalz-Kreis, c/o Psychosoziale Projekte gGmbH, Goethestr. 2, Hom- burg, Tel. (06841) 93 43-0. Pressestelle Saarpfalz-Kreis
Bei der Pflanzaktion in der Nähe des Stadtparks mit Horst Schneider (7. v l.),
Landrat Dr. Theophil Gallo (5. v. l.), Bürgermeister Michael Forster (3. v. l.), Andreas Sauder (2. v. l.), Stephan Landwehr (1. v. r.) sowie Vertreterinnen und Vertretern des Netzwerkes
© Sandra Brettar
 Geschäftsführer der Psychosozialen Projekte gGmbh, jedes Frühjahr einlädt. Das Vergiss- meinnicht mit seiner Symbolik – es steht für Treue, Liebe und Verbundenheit – soll als beliebter Gartenblüher dauerhaft auf das Thema Demenz und die besonderen Bedürf- nisse der an Demenz erkrankten Menschen aufmerksam machen. An dieser Aktion be- teiligten sich wieder gerne Landrat Dr. Theo- phil Gallo, Homburgs Bürgermeister Micha- el Forster, Andreas Sauder, Leiter der Lan- desfachstelle Demenz, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Mitgliedsorganisationen des Netzwerkes. In seiner Begrüßung ging Horst Schneider auf die sehr wirksame Arbeit des Netzwerkes ein, das zahlreiche Veran-
nem fortgeschrittenen Zustand macht sie dann viel Unterstützung und Beistand für die an Demenz Erkrankten und deren pfle- genden Angehörigen erforderlich. Die Be- troffenen werden nicht alleine gelassen. Auch daran erinnert diese wunderbare Pflanzaktion.“ Homburgs Bürgermeister fin- det ebenfalls die passenden Worte: „Ich bin froh, dass wir in der Stadt Homburg die Psy- chosozialen Projekte mit dem Stützpunkt und Netzwerk Demenz haben, um so die Betroffenen unterstützen zu können. Hier beteiligen wir uns als Stadt ebenso wie der Kreis sehr gern. Froh bin ich auch über diese traditionelle Pflanzaktion mit den symbol- trächtigen Vergissmeinnicht, weil diese Pflan-
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