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Nachhaltige Unterstützung der saarländischen Polizei geht weiter

Neue massive Investition der Landesregierung in modernste Einsatzmittel zur Verbesserung der Eigensicherung

492.000 Euro werden unter anderem in die Anschaffung von Aderpressen (Tourniquets) mit Trageholstern, Individual First Aid Kit (IFAK)-Paketen und Aktivgehörschutz bereitgestellt. Darüber hinaus fließt das Geld in den Erwerb von Headsets, In- und Over-Ear-Kopfhörern mit Funktechnik und Aktivgehörschutz, Positionskennlichter für die Dienstkleidung der Einsatzkräfte sowie LED-Blitzleuchten für die Fahrzeuge. 

Insbesondere die neue Kommunikationstechnik trägt maßgeblich zu einer schnelleren und effizienteren Reaktion bei zeitkritischen und lebensbedrohlichen Einsatzlagen bei; sie ist besser gegen Lärm und Störungen abgeschirmt, ermöglicht den Einsatzkräften eine größere Beweglichkeit und gewährleistet eine zuverlässige und klar verständliche Kommunikation.

Durch die damit verbundene Einführung eines einheitlichen Kommunikationsstandards wird die Gefahr einer Fehlkommunikation ebenfalls minimiert und die Eigensicherung folglich verbessert. Zudem erleichtert dieser die Ausbildung, Routine und taktische Zusammenarbeit. Auch in den Punkten Hygiene, Tragekomfort und Einsatzbereitschaft bringt das Material Vorteile mit sich. 

Wenngleich es sich augenscheinlich um „einfache“ Beschaffungsmaßnahmen im Bereich Kommunikation handelt, haben sie dennoch einen großen Effekt: denn sie sorgen dafür, dass Leib und Leben der Einsatzkräfte besser geschützt sind und sie damit ihrerseits ihre Aufgaben für die Gewährleistung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich erfüllen können.

Die Ausstattung der Polizistinnen und Polizisten mit Tourniquets sowie IFAK-Paketen zur medizinischen Erstversorgung bzw. taktischen Erste Hilfe in Dienststellen und Fahrzeugen erhöht ihren Schutz ebenfalls erheblich, weil beispielsweise lebensbedrohliche Verletzungen besser behandelt werden können. Perspektivisch sollen zudem Notfallsets gegen Opiatvergiftungen sowie Tragetücher, also flexible, leicht handhabbare Transporthilfen zur sicheren Evakuierung verletzter Personen aus kritischen Gebieten, nach einer Testphase an die Einsatzkräfte verteilt werden. Ein weiterer Mehrwert der medizinischen Komponenten besteht darin, dass sie nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums für realitätsnahe Trainingseinheiten in der Aus- und Fortbildung zur Verfügung stehen und somit kein zusätzliches Schulungsmaterial benötigt wird. 

„Die Mittel zur Finanzierung der neuen Ausrüstung stammen ursprünglich aus einem Titel, der für Folgekosten des Ukrainekriegs reserviert war,“ erklärt Innenminister Reinhold Jost. „Nun haben wir uns entschlossen, das Geld zu nutzen, um eine weitere nachhaltige Investition in die Stärkung der saarländischen Polizei und vor allen Dingen zur Optimierung des Schutzes unserer Einsatzkräfte zu tätigen. Damit setzt die Landesregierung ihre konsequente Arbeit in diesem Bereich mit großem Nachdruck weiter fort.“

 

Die Anschaffung der neuen Materialien ergänzt dabei zielgerichtet die bereits erfolgten Modernisierungen, z.B. im Bereich Digitalisierung durch das @rtus-Programm und die P20-Suche-App. Die stetige Verbesserung der Einsatzmittel ist neben einem konstanten Personalaufwuchs und der Steigerung der Attraktivität des Berufs, für die sich die Landesregierung auch mit umfangreichen Maßnahmen einsetzt - etwa durch die FOS Polizei, die Tarifoffensive und die Anpassung der Beförderungsaussichten - der dritte wesentliche Baustein im Fundament einer starken saarländischen Polizei. © Ministerium für Inneres, Bauen und Sport

Schenk, Silvia
02. Jan 2026