MOSAICS
Für eine bessere grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung
Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit (MASFG) gibt den Start des Projekts MOSAICS bekannt, das den Zugang zu Gesundheitsleistungen im Saarland und im Département Moselle erleichtern soll. Innerhalb von drei Jahren soll die Entwicklung konkreter Instrumente zur Vereinfachung der grenzüberschreitenden Gesundheitskooperation vorangetrieben werden. Dafür stehen insgesamt 1,6 Millionen Euro zur Verfügung.
„Mit MOSAICS stärken wir die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen. Wir sorgen dafür, dass die Menschen in der Region SaarMoselle einen besseren und wohnortnahen Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten und zwar losgelöst von den deutsch-französischen Landesgrenzen“, so Gesundheitsminister Magnus Jung.
Im funktionalen Raum SaarMoselle wird das Projekt MOSAICS zu 80 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert, was einer Förderung von ca. 1,3 Millionen Euro entspricht. Das MASFG beteiligt sich mit rund 220.000 Euro an dem Projekt. Zu den Projektpartnern gehören der Eurodistrict SaarMoselle, die Gebietskörperschaften in diesem Raum sowie Krankenversicherer beidseits der Grenze, das Centre Hospitalier de Sarreguemines, das Krankenhaus Marie Madeleine in Forbach, das Klinikum Saarbrücken, die SHG-Kliniken Völklingen und die regionale Gesundheitsbehörde ARS Grand Est. Sie übernehmen gemeinsam die restlichen 80.000 Euro des Förderbudgets.
Die grenzüberschreitende stationäre Gesundheitsverordnung soll durch diese Kooperation nachhaltig verbessert werden. Ein gleichberechtigter und wohnortnaher Zugang zur medizinischen Versorgung soll die Gesundheit der Bevölkerung im Raum SaarMoselle langfristig stärken. © Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit

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