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Neue Wohnstätte im Blieszentrum

Moderne Seniorenräume entstehen über den Märkten

Im Blieszentrum in Ottweiler entsteht ein Ort, der für viele ältere Menschen mit Beeinträchtigungen mehr sein soll als nur ein neues Zuhause. Noch riecht es nach frischer Farbe, noch hallen Schritte durch leere Flure – und doch liegt in der Luft bereits dieses Gefühl von Aufbruch. Mit der symbolischen Schlüsselübergabe zwischen Investor Manfred Schenk und der Vevio gGmbH beginnt ein neues Kapitel, auf das viele lange gewartet haben.

Mehr als zweieinhalb Jahre wurde gebaut, geplant, korrigiert und gehofft. Während die Einkaufsmärkte im Erdgeschoss längst zum Alltag der Stadt gehören, wächst nun darüber ein Lebensraum, der 27 Menschen Sicherheit, Nähe und Selbstständigkeit schenken soll. Die zukünftigen Bewohner kennen sich bereits aus anderen Vevio-Häusern – für sie bedeutet der Umzug nicht nur Veränderung, sondern auch die Chance auf mehr Komfort und Würde. Einrichtungsleiterin Katharina Mohr spricht mit spürbarer Begeisterung über den neuen Standort: "Wir haben Ottweiler als eine sehr behindertenfreundliche Stadt kennengelernt. Wir haben bereits sehr gute Erfahrungen gemacht mit der Wohnstätte in der Johann-Wichern-Straße. Wir sind dort schon fast 20 Jahre und können über positive Erfahrungen mit der Stadt und der Bevölkerung berichten." Ärzte, Apotheke, Geschäfte, die Altstadt – alles liegt nur wenige Schritte entfernt. „Optimaler geht es nicht“, sagt sie, und man merkt, wie sehr sie sich darauf freut, den Menschen, die sie begleitet, ein Stück mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Besonders stolz ist sie auf die Zimmer: eigene Bäder, Abstellräume, helle Fenster. Kleine Details, die für die Bewohner große Bedeutung haben. Auch Bewohnervertreter Pascal Klein lässt sich von der Vorfreude anstecken. Die Gemeinschaftsräume, die Küche, die Möglichkeit, sich zu begegnen – all das lässt ihn hoffen, dass hier ein lebendiger Ort entsteht, an dem man sich nicht nur aufhält, sondern wirklich lebt. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2026 geplant. Die Heimaufsicht hat bereits zugestimmt, Pflegebäder und Küche stehen kurz vor dem Einbau. Für Geschäftsführer Thomas Latz ist die Lage ein Geschenk: Sie ermöglicht älteren Menschen mit Handicap ein Maß an Selbstständigkeit, das andernorts kaum erreichbar wäre. Auch Ottweilers Bürgermeister Holger Schäfer sieht im Blieszentrum weit mehr als ein Bauprojekt. Für ihn ist es ein Symbol dafür, wie eine Stadt sich erneuern kann, ohne ihre Wurzeln zu verlieren. Eine Industriebrache wurde zu einem Ort des Miteinanders, Handel und Wohnen wurden klug kombiniert, Wege verkürzt, Mobilität erleichtert. Schäfer lobt Vevio und Investor Schenk für ihre Verlässlichkeit – und man spürt, dass dieses Projekt der Stadt am Herzen liegt. Für Schenk selbst ist die Fertigstellung ein Meilenstein. Acht Millionen Euro hat er investiert, viele Herausforderungen gemeistert. Doch er blickt bereits nach vorn: Der rechte Gebäudeteil soll bis Ende des ersten Quartals 2026 fertig sein, die Deutsche Fachpflege wird dort Beatmungsplätze schaffen. Steigende Preise und fehlende Fachkräfte machen ihm zu schaffen, aber sie bremsen ihn nicht. Über dem Erfolg des Blieszentrums hinaus richtet Manfred Schenk seinen Blick bereits auf die nächste große Aufgabe: das brachliegende Gelände der Firma Werle. Auch dort sieht er das Potenzial, einen vergessenen Ort wieder zum Leben zu erwecken. 

Die Vevio gGmbH fand ihren Anfang bereits 1975 als Werkstattzentrum für Menschen mit Behinderung (WZB) und wird seit Oktober 2025 unter dem Namen Vevio gGmbH geführt. Unter https://vevio.de/ finden Sie viele weitere Informationen über die Vevio gGmbH. se

Schenk, Silvia
24. Jan 2026