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Große Aufgaben im Visier

Kurzes Interview mit Zoodirektor Konstantin Ruske

Seit dem 1. März ist Konstantin Ruske der neue Chef im Neunkircher Zoo. Wir haben ihn einmal besucht und ihm ein paar Fragen zum neuen Job gestellt.

es Heftche®: 
Welche zentralen Ziele setzen Sie sich für die ersten 100 Tage im Neunkircher Zoo?

K. Ruske:
Oh zunächst einmal möchte ich das Unternehmen im Detail kennenlernen und die Beziehungen zu Ämtern und der Stadt intensivieren. Wir haben hier einen sehr schönen Zoo und wir möchten die optische Wirkung noch etwas aufbessern, kleinere Schwachstellen verbessern, neue Deko platzieren und streichen. Die Rothunde sollen als Familie neu aufgebaut werden, ein chinesischer Pavillon soll als neuer Blickfang entstehen in der Nähe des Eingangsbereiches, wenn man Richtung Paviangehege geht. Im Jubiläumsjahr soll noch viel passieren und für die nächsten fünf Jahre steht die Erweiterung des Giraffenhauses und des Orang-Utan Geheges auf jeden Fall im Focus und die Gundis kommen wieder. 

es Heftche®:
Welche Ämter unterstützen den Zoo?

K. Ruske: 
Unterstützung bietet das Umweltministerium, das zuständig ist für die Beratung und Begleitung des Zoos und natürlich sind wir froh über die Unterstützung der Kreisstadt Neunkirchen und des Zoovereins.

es Heftche®:
Möchten Sie die Besuchererlebnisse durch digitale Angebote modernisieren?

K. Ruske:
Wir möchten die Erlebnisse nicht digital verstärken. Uns ist der Weg zurück zur Natur und nah beim Tier lieber. Im Zoo soll man sich entspannen und die digitale Welt außen vorlassen. Unsere Fütterungen der unterschiedlichen Tiere sind sehr beliebt und machen das Ganze interessant für große und kleine Gäste. Die Besucher müssen die Tiere sehen und erleben können.

es Heftche®:
Planen Sie neue Angebote für Familien, Schule oder Vereine?

K. Ruske:
Wir haben ein sehr gutes Angebot an verschiedenen Aktionen das ganze Jahr über, so stehen Ferienaktionen für Kinder auf dem Programm, Schulen können Projekttage bei uns veranstalten, man kann Kindergeburtstage feiern, Heiraten kann man auch im Zoo und dann wären da noch das Kinderfest, die Dreamnight, der Tag der Paten, das Zoofest, Boo at the Zoo, St. Martin und der sehr beliebte Weihnachtsmarkt im Neunkircher Zoo zu nennen.

es Heftche®:
Welches Tier mögen Sie im Neunkircher Zoo am liebsten?

K. Ruske:
Ich liebe alle Tiere, aber tatsächlich waren die Orang-Utans einer der größten Gründe, weshalb ich gerne in den Zoo nach Neunkirchen wollte. Dann sind auch die Fanalokas eine wahnsinnig interessante Tierart, die man selten in einem Zoo findet.

es Heftche®:
Fällt Ihnen etwas Lustiges ein, das Ihnen einmal mit einem Tier passiert ist?

K. Ruske:
Einmal wollten wir einen Hirsch in einen anderen Zoo schicken. Der Hirsch wurde in die Box verladen und leider war niemandem aufgefallen, dass der Boden etwas morsch war. Beim Hochheben schauten dann die Beine des Hirschs raus und zum Glück hatte er keinen Schaden genommen. Es sah tatsächlich etwas witzig aus.

es Heftche®:
Wenn Sie ein Tier im Neunkircher Zoo wären, welches wären Sie gerne?

K. Ruske:
Tatsächlich würde ich gerne ein Mantelpavian sein im Neunkircher Zoo. Warum? Diese Herde hat ein sehr schönes und artgerechtes Gehege, die Tiere beschäftigen sich selbst und haben immer etwas zu tun. Langeweile kennen die Paviane nicht.

es Heftche®:
Kommt vielleicht bald ein neues Tier in den Zoo?

K. Ruske:
Wir haben neue gefiederte Tiere im Zoo, aus dem Tierpark Berlin ist ein Pärchen Temminck-Tragopane eingezogen. Die Hühnervogelart ist ursprünglich in Südostasien beheimatet und mit dem Fasan verwandt. 

 

Wir bedanken uns für dieses Interview und wünschen Konstantin Ruske viel Erfolg in Neunkirchen, ein gutes Händchen für Mensch und Tier und vor allem viel Freude am Tun. © se

 

Schenk, Silvia
21. Apr 2026