Hirntumore, Sarkome und Psychoonkologie
Infoveranstaltung des UKS-Tumorzentrums
Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes (UTS) lädt am Donnerstag, 18. Juni 2026, von 17 bis 19 Uhr alle Interessierten zu einer öffentlichen Infoveranstaltung ein.
Sie findet im Seminarraum 1 des Zentralen Hörsaalgebäudes (Geb. 35) auf dem Campus des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg statt. Expertinnen und Experten informieren über Hirntumore, Sarkome und die psychoonkologische Versorgung bei Krebserkrankungen. Zudem wird die Selbsthilfegruppe Miteinander gegen Krebs e.V. ihre Arbeit vorstellen.
Die Teilnahme ist kostenlos und sowohl vor Ort als auch online möglich. Der onkologische Patientenkongress wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert.
Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichsten Krebserkrankungen finden am Universitätsklinikum des Saarlandes eine Anlaufstelle. So u.a. auch mit Hirntumoren oder Sarkomen. Gerade die seltene Krebsform der Sarkome, die nur etwa 1 Prozent der Krebsneuerkrankungen bei Erwachsenen ausmacht, ist in der Öffentlichkeit eher weniger bekannt. Es handelt sich bei Sarkomen um bösartige Tumore, die vor allem im Weichgewebe also im Muskel-, Fett- oder Bindegewebe entstehen. Sie können sich aber auch in selteneren Fällen in den Knochen bilden, kommen generell im ganzen Körper vor. Beide Erkrankungen werden am UKS in spezialisierten Zentren behandelt, was eine hohe Qualität der Behandlung garantiert. Im Juni stehen diese zwei Tumorerkrankungen im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung. Daneben wird über die Psychoonkologie gesprochen, die für sämtliche Krebspatientinnen und -patienten am UKS zur Verfügung steht. Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen bietet so Erkrankten, Angehörigen und allen Interessierten einen tieferen Einblick. Auch die Selbsthilfegruppe Miteinander gegen Krebs e.V. ist am Informationsabend beteiligt, sie ist eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene.
Am 18. Juni stehen somit vier Schwerpunkte auf dem Programm:
Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Hirntumoren/ Prof. Dr. Ralf Ketter, Oberarzt UKS-Neurochirurgie und Koordinator Neuroonkologisches Zentrum
Sarkome: Herausforderungen einer seltenen Tumorerkrankung / Dr. Lars Goebel, Geschäftsführender Oberarzt UKS-Orthopädie
Psychoonkologie – Was ist das? / Vera Sommer, Fachärztin und zertifizierte Psychoonkologin UKS
Fragerunde & Gespräch mit der Selbsthilfegruppe Miteinander gegen Krebs e.V. / Dr. Maria Cacacciola-Ketter
Bei der Veranstaltung wird großer Wert auf den Austausch gelegt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können davor, währenddessen und danach ihre Fragen stellen.
Um möglichst vielen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen, ist das Angebot im Hybrid-Format angelegt. Man kann sich mit sämtlichen internetfähigen Geräten virtuell in die Veranstaltung einwählen. Für die Online-Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung an die E-Mail-Adresse uts@uks.eu notwendig. Der Einwahl-Link wird nach der Anmeldung zugeschickt.
Die Info-Reihe des UTS geht nach dieser Veranstaltung in eine Sommerpause, der nächste Vortragsabend folgt am 24. September. Die Veranstaltungsübersicht für das gesamte Jahr findet sich im Krebs im Dialog – Jahresprogramm 2026.
Allgemeine Informationen zum UTS und der Veranstaltungsreihe
Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen (UTS) ist der Zusammenschluss von 13 Organkrebszentren sowie einer Reihe von weiteren interdisziplinären Einrichtungen am Universitätsklinikum des Saarlandes. Das UTS ist seit 2021 durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. Krebserkrankungen werden entsprechend den Leitlinien interdisziplinär und in hochspezialisierten Abteilungen behandelt. Darüber hinaus werden zahlreiche weitere Spezialambulanzen zur Therapie aller onkologischen Erkrankungen angeboten. Die Behandlungsqualität im UTS wird stetig weiterentwickelt. Ebenso ist die kontinuierliche Stärkung der Patientensicherheit eine zentrale Aufgabe des Universitätsmedizinischen Zentrums für Tumorerkrankungen.
Die Informationsveranstaltungen des UTS richten sich an Erkrankte, Angehörige und alle Interessierten. Gesundheitsbewusste, die beispielsweise ihr Krebsrisiko senken oder sich über Vorsorgeuntersuchungen informieren möchten, finden interessante Vorträge zur Prävention im Programm. Die Besucherinnen und Besucher erwarten zahlreiche Themen zu unterschiedlichen Krebserkrankungen mit Fokus auf Vorsorge, Früherkennung, moderne Therapien und Unterstützungsangebote insbesondere in Kooperation mit den regionalen Selbsthilfegruppen.
Weitere Infos: www.uks.eu/uts
Über die Deutsche Krebshilfe
Die Deutsche Krebshilfe wurde vor nunmehr 50 Jahren – am 25. September 1974 – von Dr. Mildred Scheel gegründet. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, Krebserkrankungen in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Unter dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Deutsche Krebshilfe Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Ihre Aufgaben erstrecken sich darüber hinaus auf forschungs- und gesundheitspolitische Aktivitäten. Sie ist ebenfalls Mitinitiator des Nationalen Krebsplans sowie Partner der „Nationalen Dekade gegen Krebs“. Die Deutsche Krebshilfe ist der größte private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung – unter anderem der Krebsforschung – in Deutschland. Sie finanziert ihre gesamten Aktivitäten ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung.
Weitere Infos: www.krebshilfe.de © UTS – Universitätsmedizinisches Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes/Universitätsklinikum des Saarlandes

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