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Seltenes Graufuchs-Pärchen

Neunkircher Zoo erweitert Tierbestand

Im Neunkircher Zoo sind zwei Nordamerikanische Graufüchse eingezogen. Damit beherbergt der Zoo nun eine echte zoologische Seltenheit: Neben dem Neunkircher Zoo wird diese Tierart
europaweit derzeit nur im Amerika-Tierpark Limbach-Oberfrohna gehalten, der sie gemeinsam mit dem Neunkircher Zoo importierte.

Das Weibchen sowie das Männchen wurden im Jahr 2022 geboren. Beide Tiere kamen über den Hemker Park & Zoo im US-Bundesstaat Minnesota zum Neunkircher Zoo, wurden jedoch bei einem engagierten Privatzüchter geboren. Gemeinsam haben sie dort bereits erfolgreich für Nachwuchs gesorgt. Ihr neues Domizil im Neunkircher Zoo befindet sich am Affenhaus. Dort haben sie eine der beiden großen Außenanlagen Richtung „Giraffental“ bezogen, nachdem diese von den Tierpflegern liebevoll in eine Kleinlandschaft verwandelt wurde, die an Sanddünen in der Sonorawüste erinnert. Bei ihrem Einzug in den Neunkircher Zoo waren die beiden noch namenlos. Kurz nach ihrem Umzug in die neue Anlage erhielten sie jedoch von ihren zuständigen Tierpflegern die Namen „Bonnie“ und „Clyde“. Der Graufuchs stammt ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika und ist leicht an seiner charakteristischen Fellfärbung zu erkennen. Während Rücken und Oberseite grau gefärbt sind, zeigen Flanken, Hals und Beine eine rostrote Tönung. Auffällig ist zudem die schwarze Schwanzspitze. Eine besondere Eigenschaft des Graufuchses ist seine ausgezeichnete Kletterfähigkeit. Dieser
verdankt er auch seinen englischen Namen „Tree fox“ („Baumfuchs“). Beim Klettern kann der
Graufuchs seine Krallen ähnlich wie eine Katze einsetzen. Dadurch ist er sogar in der Lage,
senkrechte Baumstämme zu erklimmen. Somit kommt ihm im Zoo die große Höhe seiner
ursprünglich als Kletterkäfig für Affen konzipierten Anlage, die um viele frische Kletterstämme und erhöhte Liegeplätze für die Füchse ergänzt wurde, zu gute. Im Gegensatz zu vielen anderen Fuchsarten meidet der Graufuchs offenes Gelände und bevorzugt Wälder sowie Buschlandschaften als Lebensraum. In der Wildnis sind die Tiere überwiegend nacht- und dämmerungsaktiv und gehören zu den Allesfressern. Zu ihrer Nahrung zählen unter anderem
Mäuse, Vögel und Insekten, aber auch Früchte und Beeren.

Weitere Informatioen über den Neunkircher Zoo erhalten ie unter www.neunkircherzoo.de. © Neunkircher Zoo

Schenk, Silvia
01. Jun 2026