Sieger des Fotowettbewerbs geehrt
Fördertürme der historischen Grubenanlage abgelichtet
Eine wundervolle Idee hatte der „Förderverein Historische Grubenanlage Itzenplitz“ mit der Ausschreibung des Fotowettbewerbs zur „Szenerie der historischen Fördertürme“. Nun konnten sich die sechs Gewinner bei der Ehrung im Jägerhof/ Heiligenwald über ihre Preise freuen.
Die Historische Grubenanlage Itzenplitz gehört mit Sicherheit zu den wichtigsten Bergbaurelikten in der Umgebung. Neben dem Pumpenhäuschen im Itzenplitzer Weiher, das liebevoll vom „Förderverein Historische Grubenanlage Itzenplitz“ restauriert wurde, hat sich der Verein auch den Erhalt der früheren Grube Itzenplitz und vor allem der Bauwerke, die dort noch existieren auf die Agenda geschrieben. „Die Renovierung des Pumpenhauses hat um die 200.000 Euro gekostet,“ erläuterte Rüdiger Zakrzewski, seines Zeichens Vorsitzender des Vereines, „nun möchten wir uns gerne für den Erhalt der beiden Fördertürme und der historischen Gebäude einsetzen, die architektonisch von großer Bedeutung sind.“ Die wichtigen Zeitzeugen, wie Zakrzewski die Fördertürme bezeichnet, sind bereits fotografisch in zahlreichen Kalendern veröffentlicht worden. Im Dezember letzten Jahren nun hatten Unbekannte an einem der Fördertürme einen beleuchteten Stern angebracht, eine schöne Geste, die großen Anklang fand. Dies wiederum veranlasste den Verein einen Fotowettbewerb ins Leben zu rufen, in dessen Mittelpunkt die beleuchteten Fördertürme stehen sollten. Eingereicht wurden 48 Fotos von denen sechs am Ende der Ausschreibung als Siegerfotos prämiert wurden. „Gemeinsam mit Foto-Experte Horst Krämer haben wir nun sechs gleichrangige Fotos zur Preisverleihung ausgewählt und wir möchten uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern bedanken. Mit solchen Aktionen möchten wir aufmerksam machen und die Menschen sensibilisieren für unsere Geschichte, die mit dem Bergbau eng verbunden ist. Es reicht nicht die Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen, sie müssen restauriert und erhalten bleiben,“ so die einstimmige Meinung im Verein. Zu den beiden Fördergerüsten bleibt noch zu sagen, dass es sich dabei zum einen um ein Seilscheibengerüst aus dem Jahr 1886 handelt, das als ältestes Kohlegerüst im saarländisch-lothringischen Kohlerevier gilt. Gleichzeitig ist es auch das zweitälteste seiner Art in Deutschland. Das zweite Gerüst wurde als Strebengerüst im Jahr 1952 erbaut und hat eine Höhe von 18,5 Metern. Es wäre schon strebsam diese Gerüste und die Gebäude der alten Grube Itzenplitz zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Man darf gespannt sein, was sich der wirklich rührige „Förderverein Historische Grubenanlage Itzenplitz“ noch einfallen lässt, um die Bevölkerung für dieses wichtige geschichtliche Kulturgut zu interessieren. Und damit wieder zur Preisverleihung, zu der fünf der sechs Gewinner in den Jägerhof gekommen waren. Über ihre Preise freuten sich Gewinner Hans-Josef Theobald, Dominik Harz, Anke Krummenauer, Axel Mohr und Florian Schneider, der sechste Gewinner Harald Schmidt fehlte leider bei dieser Veranstaltung. Ihm wurde sein Preis nachgereicht.
Der „Förderverein Historische Grubenanlage Itzenplitz“ würde sich über interessierte „Mitstreiter“ freuen. Gerne können Sie sich per Mail (zakdor@t-online.de) an den Vorsitzenden Rüdiger Zakrzewski wenden. ot

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