Neue Beraterinnen und Berater für Seniorensicherheit im Einsatz
Ältere Menschen in ihrem Bewusstsein stärken, Risiken realistisch einzuschätzen und frühzeitig zu erkennen.
Die Aufgabe der 8 Frauen und 7 Männer, die im Juli unter Federführung des Innenministeriums (MIBS) von Vertretern der saarländischen Polizei und externen Fachleuten ausgebildet worden sind, ist die Beratung von Seniorinnen und Senioren in ihrer Wohngemeinde und die Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls älterer Menschen.
Dabei vermitteln die Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater im direkten Gespräch, an Infoständen oder bei Veranstaltungen wie Seniorennachmittagen beispielsweise relevante Kenntnisse zum Schutz vor Telefonbetrügern und geben Tipps zur Sicherung der eigenen Wohnung vor Einbruchdiebstahl. Damit sind sie in der Fläche und durch ihre Bekanntheit vor Ort in den Dorfgemeinschaften neben der Polizei die wichtigsten Botschafter für die Präventionskampagnen des Innenministeriums. Innenminister Reinhold Jost: „Ich bin sehr dankbar, dass sich immer wieder Saarländerinnen und Saarländer dazu entschließen dieses wichtige und bedeutende Ehrenamt zu übernehmen und wünsche den 15 neuen Seniorensicherheitsberaterinnen und -beratern viele positive und gute Kontakte.“ Zum Abschluss der 5-tägigen Ausbildung bedankte sich Markus Fuhr Polizeioberrat in Vertretung des Ministeriums bei den neuen SSB für die Bereitschaft zur Übernahme dieses besonderen Ehrenamtes und überreichte ihnen ihre vom Minister unterzeichneten Zertifikate über den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung. Fuhr hob hervor, dass die Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater eine wichtige Aufgabe in Bezug auf die landesweiten Präventionsangebote für ältere Menschen erfüllen, indem sie ihnen geeignete Möglichkeiten und Wege aufzeigen können, Gefahren zu vermeiden und sich vor kriminellen Machenschaften zu schützen.
Seniorensicherheitsberaterinnen/ -berater haben in der Öffentlichkeit einen hohen Stellenwert und es besteht weiterhin ein großes Interesse an dem verantwortungsvollen Ehrenamt. Landesweit sind ab jetzt fast flächendeckend über 200 Seniorensicherheitsberaterinnen und Seniorensicherheitsberater aktiv. Die ehrenamtlich Tätigen sind u.a. ein wichtiger Baustein des Aufgabenbereichs kommunale Kriminalprävention im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport. © Ministerium für Inneres, Bauen und Sport

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