Saarland zündet den Bau-Turbo: Rekord-Investitionen stärken regionale Wirtschaft
Landesregierung investiert 80,2 Millionen Euro in Bildung, Sicherheit und moderne Infrastruktur
Das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport stellt die Weichen für ein starkes, zukunftssicheres Saarland. Mit Rekordinvestitionen von 80,2 Millionen Euro im Jahr 2025 verzeichnet der staatliche Hochbau ein massives Plus von knapp 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (68,1 Mio. Euro).
Dieser deutliche Aufschwung ist kein bloßes Resultat gestiegener Marktpreise: Während die Baupreise seit 2020 bundesweit um rund 48 Prozent anzogen, verdoppelten sich die Investitionsausgaben des Landes im selben Zeitraum um stolze 101 Prozent. Der reale Output an Bauleistungen wurde damit physisch mehr als verdoppelt. Besonders die saarländische Wirtschaft profitiert unmittelbar von der aktiven Steuerung des Ministeriums: Beeindruckende 80 Prozent der vergebenen Bauverträge verbleiben bei heimischen Architekten, Planern und Handwerksbetrieben im Land. Der staatliche Hochbau erweist sich damit als verlässlicher, krisenfester Konjunkturmotor direkt vor Ort. Die langfristige Projektpipeline ist bereits prall gefüllt. Derzeit befinden sich 32 Großprojekte in der aktiven Umsetzung, für die ab 2026 rund 630 Millionen Euro fließen. Weitere 24 Meilensteine mit einem Volumen von 590 Millionen Euro stehen in der qualifizierten Vorplanung. Zu den Leuchttürmen gehören die neue Feuerwehrschule in Homburg (53 Mio. Euro), die Modernisierung der Landesaufnahmestelle Lebach (22 Mio. Euro) sowie millionenschwere Infrastrukturprojekte am Campus Saarbrücken und dem Medizincampus Homburg. Hinzu kommt eine erwartete Rekordsumme von rund einer Milliarde Euro durch militärische und zivile Bundesbaumaßnahmen im Saarland.
Staatssekretär Torsten Lang: „Wir verwalten nicht nur, wir gestalten aktiv Zukunft. Jeder investierte Euro fließt direkt in die Lebensqualität, die Sicherheit und die Spitzenforschung im Saarland. Wir schaffen das bauliche Fundament für ein starkes und modernes Land.“ © Ministerium für Inneres, Bauen und Sport

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