Page 43 - Ausgabe 038 / Oktober 2015
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wendig und tradi- tionell gemacht sind, geben sie ei- nem auch be- stimmt die richtige Stimmung für so ein Fest“, meint die 31-Jährige. Sie fin- det es aber auch nicht verwerflich,
auf die billigere Variante zurückzugreifen, denn jeder sollte das tragen, in dem man sich wohlfühlt, auch auf einem Oktoberfest.
„Ehrlich gesagt sind mir diese ganzen Oktoberfeste mittler- weile zu viel gewor- den“, erklärt uns Thomas Schwarz aus Homburg, „ich feiere lieber saarlän- disch! Und auch
die Dauer dieser Feste, die zumindest in grö- ßeren Städten gleich über mehrere Tage ge- hen, finde ich zu lange. Mal ein Tag Ok– toberfest ist ja ganz okay, aber vier oder fünf Tage feiern ist definitiv zu lange. Ich denke da auch an die freiwilligen Helfer, wie DRK und andere Hilfsdienste, die das ja auch stemmen müssen.“ Extra für ein Oktoberfest würde er sich keine Tracht kaufen, es lohnt sich seiner Meinung nach nicht und auch eine „billige“ Variante aus dem Supermarkt käme für ihn nicht in Frage. „Ehrlich, wenn man schon unbedingt Tracht tragen will, dann doch eine Echte! Da wir im Saarland aber keine Tracht als solches haben, verzich- te ich auch darauf.“
Ein Oktoberfest ge- hört für den gebür- tigen Tiroler Patric Tabelander aus Homburg eindeu- tig nach Bayern oder in die Berge, auf jeden Fall aber zumindest nach
Süddeutschland. „Zünftig feiert man auf der Wiesn das Oktoberfest und hier im Saarland sollte man eher saarländisch feiern, aber je- der so, wie er mag und wie es gefällt.“ Imi- tationen von Trachten aus dem Supermarkt kämen für den Wahlsaarländer nicht in Fra- ge: „In meiner Heimat ist die Tracht ein All- tagsgewand, man zieht es zur Arbeit an und zu Festlichkeiten gibt es die Festtagstracht! Daher ist es für mich ganz klar, Trachten ge- hören in die Gegenden, wo sie zu Hause sind. Auch käme für mich nur eine wirklich echte Tracht in Frage, die kostet zwar richtig Geld, dafür hat man diese aber auch viele Jahre. Aber auch hier gilt: jeder wie er mag und wie er will!“ ot/rs/si
Meister von morgen eröffnen Konzertsaison
Caroline Goulding und Danae Dörken im Saalbau in Homburg
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Das erste Homburger Meisterkonzert der Saison 2015/16 findet am Don- nerstag, 15. Oktober 2015, um 20 Uhr im Saalbau statt. Markus Korselt, der künstlerische Leiter der Reihe, hat auch für die kommende Spielzeit neun Konzerte mit vielen Stars ihrer Szene organisiert. Das Hagen Quartett, das Münchener Kammerorchester oder Pi- anist Peter Serkin – alle sind Meister ihres Fachs und werden das Hombur- ger Publikum begeistern.
Den Auftakt macht die Veranstaltung „Meis- ter von morgen“, die jedes Jahr in der Kon- zertreihe zu finden ist. Das Konzert ermög-
Caroline Goulding: © Jamie Jung
licht Nachwuchskünstlerinnen und –Künst- lern im Rahmen der Homburger Meisterkon- zerte aufzutreten. „Dies ist ein Extrabonbon für unser treues Publikum und gleichzeitig
bietet es den jungen Musikern eine Platt- form, um Erfahrung zu sammeln und sich der Öffentlichkeit zu präsentieren“, verdeut- licht Christoph Neumann von der Hombur- ger Kulturgesellschaft dieses Konzert. Am 15. Oktober 2015 heißen die „Meister von mor- gen“ Caroline Goulding und Danae Dörken.
Danae Dörken: © Martin Teschner
Die erst 22 Jahre junge Geigerin Goulding gilt als eine der herausragenden Begabungen ihrer Generation. Schon früh spielte sie mit internationalen Orchestern zusammen, sie gewann zahlreiche Preise und wurde für ihre Debüt-Aufnahme für den Grammy nomi- niert. Danae Dörken wird als „Poetin am Konzertflügel“ bezeichnet und auch sie ge- hört zu den meist gefragten Solisten ihrer Generation. Bei Festivals, Live-Sendungen und internationalen Orchester-Tourneen ist sie oft zu Gast. Dörken gewann ihren ersten Klavierwettbewerb ein halbes Jahr nachdem sie mit dem Unterricht anfing – im Alter von fünf Jahren. ■
SD 1510
Tierarztpraxis Dr. Antje Laschke
Praxis Erbach Vogelbacher Weg 53 · 66424 Homburg Tel. 06841/9726050
Öffnungszeiten:
Mo. 9–12Uhru. 15–19Uhr Do. 9–12Uhru. 15–19Uhr
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