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Castor, der braune Biber

Nun ist es nicht mehr weit bis zum Frühling und damit euch die Zeit nicht lang wird, haben wir wieder eine Tiergeschichte für euch. In dieser Ausgabe möchten wir euch Castor, den Biber vorstellen und erfahren, was ein Biber so den ganzen Tag macht.

Leise ziehen Kreise im Wasser des Flusses und wenn man alles genau beobachtet, dann kann man ganz flach auf dem Wasser schwimmend etwas Pelziges entdecken. Castor, der Biber schwimmt zu seiner Burg, die nicht weit entfernt steht, in dichtem Gestrüpp und Gehölz kaum zu erkennen. Seine Burg hat Castor selbst gebaut und er wohnt dort mit seiner Familie. Tagsüber sieht man den Biber selten, Castor ist eher in der Dämmerung oder bei Nacht unterwegs. Er hat für seine Familie eine große Burg gebaut und musste dafür einige Bäume fällen. Dazu hat er seine scharfen und großen Zähne genutzt, die bis zu dreieinhalb Zentimeter lang sind. Eine Besonderheit haben diese Zähne, sie hören nie auf zu wachsen. Das muss so sein, denn durch das Nagen an den Baumstämmen nutzen sich die Zähne ab. Ein Biberbau ist eine großartige Behausung, der Eingang befindet sich unter Wasser, so können Feinde nicht so leicht eindringen und Castor schützt seine Familie. Der Biber ist sehr klug, denn wenn der Stand des Wassers nicht hoch genug ist, baut der Nager Dämme im Wasser, um es zu stauen. Castor hat schon einen richtig schönen Teich auf diese Art und Weise rund um seine Burg geschaffen. Bald, zwischen April und Juni wird Castor wieder Papa, seine Frau Fiber wird Junge bekommen und seine beiden größeren Kinder Nutris und Rodentia freuen sich schon auf die Geschwister. Mitten im Biberbau liegt der sogenannte Wohnkessel, das ist ungefähr wie bei uns Menschen das Wohnzimmer, dort halten sich immer alle Familienmitglieder auf. Castor hat auch noch viele Gänge angelegt, die verschiedene Bauten miteinander verbinden und auch für Fluchtwege hat der schlaue Nager gesorgt. Castor und seine Familie sind gute Taucher, Biber können bis zu 15 Minuten unter Wasser bleiben. Die Ohren und die Nase werden dann verschlossen und die Augen sind durch ein zusätzliches Augenlid geschützt. Castor hat seine Biberburg aus vielen kleinen und großen Ästen gebaut und auch Baumstämme bis zu einem Meter Dicke schafft der Nager locker. Dazu hackt Castor seine oberen Schneidezähne in die Rinde und mit den unteren wird geraspelt. Das macht er rund um den Stamm, bis er wie eine Sanduhr aussieht und wenn der Durchmesser des Stammes dünn genug ist, kippt er um. Doch die Bäume sind nicht nur Baumaterial, Biber ernähren sich vegetarisch und so sind die Bäume auch Nahrungsmittel. Dazu essen Castor und seine Familie auch Triebe, Knospen und Blätter, Gräser und Kräuter, sowie Feldfrüchte. Ausgewachsene Biber wiegen zwischen 20 und 30 kg und können bis zu 20 Jahre als werden. 

Auch in unserer Gegend leben Biber und wenn ihr mehr über diese Tiere erfahren möchtet, dann schaut doch einmal unter www.deutschewildtierstiftung.de in der Rubrik Wildtiere/Biber nach.

Schenk, Silvia
23. Feb 2026