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Farbe als Ausdruck innerer Bewegung

Siro Marteens – Von A bis Neon – Zwischen Realismus, P/op-Art und urbaner Neonästhetik

Ausstellungseröffnung am Sonntag 12.04.2026 um 16 Uhr

Siro Marteens, 1984 im Saarland geboren, fand nach persönlichen Einschnitten im
Jahr 2008 zur Malerei – zunächst als Mittel der Verarbeitung, später als bewusste
künstlerische Entscheidung. Seit 2014 verfolgt er seinen Weg als freischaffender
Künstler konsequent weiter und entwickelt eine eigenständige, expressive
Bildsprache.
Aus anfänglichen Arbeiten in Schwarz-Weiß heraus entstand eine kraftvolle Malerei,
die heute von leuchtenden Neonfarben und starken Kontrasten geprägt ist. Diese
intensive Farbigkeit ist zum charakteristischen Merkmal seiner Werke geworden und
verleiht ihnen eine unmittelbare emotionale Präsenz.
Marteens’ Arbeiten entstehen aus persönlichen Erfahrungen und verdichten sich zu
Bildern voller Energie und Ausdruck. Seine Entwicklung wurde früh durch
Auszeichnungen und Ausstellungen begleitet, darunter der Gewinn des I AM
Kunstpreises sowie internationale Präsentationen, unter anderem in der Schweiz.
Siro Marteens nutzt die Malerei als Medium, um Lebensphasen sichtbar zu machen.
Seine Werke sind emotional aufgeladen, direkt und ehrlich – ein konsequenter
künstlerischer Weg, der das Erlebte in Farbe übersetzt und für den Betrachter
erfahrbar macht.

Rosmarie Gehriger & Oliver Elbs – Zeit- Geist
Zwei Positionen zwischen Erfahrung und Entwicklung

Rosmarie Gehriger, geboren 1944 in Attiswil (Schweiz), zählt zu den prägenden
Künstlerinnen der Schweizer Gegenwartsgrafik. Nach einer Ausbildung im
kaufmännischen und kommunikativen Bereich und frühen künstlerischen Studien an
der Kunstgewerbeschule Basel entschied sie sich 1986 bewusst für den Weg in die
freie Kunst. Studien in Barcelona sowie intensive Auseinandersetzungen mit
Druckgrafik führten zu einer eigenständigen künstlerischen Handschrift, die sich in
Malerei und grafischen Techniken gleichermaßen entfaltet.
Gehrigers Werk ist geprägt von einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit
Form, Struktur und innerer Bildfindung. Zahlreiche Studienaufenthalte – von
Norditalien über Südamerika bis Japan – erweiterten ihren künstlerischen Horizont
und fließen in eine vielschichtige, reflektierte Bildsprache ein. Ihre Arbeiten wurden
international ausgestellt und befinden sich in öffentlichen und institutionellen
Sammlungen. Neben ihrer eigenen künstlerischen Praxis engagierte sie sich über
viele Jahre hinweg in der Vermittlung von Kunst, in Kursen und Projekten.
Oliver Elbs, geboren 1972 in Luzern, verbindet in seiner Arbeit wissenschaftliche
Reflexion mit künstlerischer Praxis. Sein Studium der Mathematik, Physik,
Religionswissenschaft und Kunstgeschichte bildet eine theoretische Grundlage, die
sich in einem analytischen, zugleich offenen Zugang zur Kunst widerspiegelt. Seit
2015 arbeitet er als Meisterschüler von Rosmarie Gehriger und entwickelt im Dialog
mit ihr eine eigene künstlerische Position.
Gemeinsam stehen beide Künstler für eine Auseinandersetzung mit Wahrnehmung,
Struktur und innerem Bildraum – getragen von Erfahrung, Austausch und
kontinuierlicher Entwicklung. Ihre Arbeiten treten in einen Dialog zwischen
Generationen, zwischen Lehre und Weiterführung, zwischen gewachsener
künstlerischer Praxis und neuer Perspektive.

Fünf Positionen – Gegensätze, Erfahrung und Ausdruck
Gruppenausstellung Liebe als Sujet – Darstellung und Ideal

Michaela Kuhl · Gitta Wagner · Eugen Waßmann · Volker Schütz · Jochen Lischke

Die Ausstellung vereint fünf künstlerische Positionen, die sich auf unterschiedliche
Weise mit Wahrnehmung, Transformation und Ausdruck auseinandersetzen.
Gemeinsam ist ihnen die Überzeugung, dass Kunst aus Spannung entsteht – aus
Gegensätzen, aus Erfahrung und aus dem Mut, individuelle Sichtweisen sichtbar zu
machen.
Michaela Kuhl begreift Kunst als Prozess innerer Wandlung. Ihre Arbeiten sind
geprägt von Gegensätzen, von Wachstum und Veränderung. Persönliche
Erfahrungen fließen unmittelbar in ihre Malerei ein und verdichten sich zu einer
emotional kraftvollen Bildsprache.
Gitta Wagner entwickelte ihren Zugang zur Kunst über intensive
Auseinandersetzung und kontinuierliches Arbeiten. Ihre Werke bewegen sich
zwischen phantastischen Bildwelten und inneren Empfindungen und laden dazu ein,
sich auf persönliche, oft poetische Bildräume einzulassen.
Eugen Waßmann verbindet Malerei mit Glas- und Metallkunst. Im Zentrum steht
nicht die äußere Realität, sondern das Gefühl hinter den Dingen. Seine Arbeiten
leben von Kontrasten – zwischen Materialität und Fragilität, zwischen präziser Form
und emotionalem Ausdruck.
Volker Schütz erweitert die Ausstellung um eine experimentelle fotografische
Position. Seit den 1990er Jahren arbeitet er mit Lomografie, selbstgebauten Kameras
und ungewöhnlichen fotografischen Verfahren. Projekte wie die „Laserakte“ oder
verzerrte Körperstudien entstehen durch technische Eingriffe und eröffnen neue,
surreal wirkende Bildräume zwischen Fotografie und Konstruktion.
Mit Jochen Lischke wird eine historische Perspektive in die Ausstellung eingebracht.
Als Meisterschüler von Otto Steinert und Vertreter der subjektiven Fotografie
entwickelte er eine eigenständige fotografische Handschrift. Seine Arbeiten – von
dokumentarischer Fotografie bis zu Collagen und Objekten – verbinden präzise
Beobachtung mit künstlerischer Interpretation und sind fest in der
Fotografiegeschichte verankert.
Die Ausstellung zeigt ein vielschichtiges Spannungsfeld zwischen Tradition und
Experiment, zwischen Material und Medium, zwischen innerer Erfahrung und
äußerer Wirklichkeit. Sie lädt dazu ein, Kunst als offenen Prozess zu erleben – als
Raum für Wahrnehmung, Entwicklung und Begegnung.

Ausstellung & Besuch
Die Ausstellung wird am Sonntag 12.04.2026 16 Uhr in der galerie m beck, Am
Schwedenhof 4, eröffnet.
Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten:
DI–DO 11–18 Uhr, FR 11–14 Uhr
sowie jederzeit nach Vereinbarung.
Adresse:
Historischer Schwedenhof (gegenüber dem Römermuseum)
Am Schwedenhof 4
66424 Homburg-Schwarzenacker

Schenk, Silvia
01. Apr 2026