40. Jubiläumsjahr wird gefeiert
Zoo d´Amnéville mit vielen neuen Aktionen
Vor 40 Jahren wurde der Zoo von Amnéville gegründet: Zum allerersten Mal öffnete er am 28. Juni 1986 seine Pforten – damals noch mit deutlich weniger tierischen Bewohnern als heute. Heute erstreckt sich der Zoo über mehr als 18 Hektar und beherbergt etwa 2.000 Tiere aus fünf Kontinenten, darunter auch weltweit bedrohte Arten. Damit zählt der lothringische Zoo, der rund eine Stunde vom Saarland entfernt liegt, zu einer der größten Biodiversitäten Frankreichs mit rund 200 Arten im gesamten Park.
In den vergangenen Jahren hat der Zoo zunehmend mehr Besucher aus dem Saarland angezogen: „Der Anteil der saarländischen und luxemburgischen Zoogäste liegt bei rund 40 Prozent – das sind 25 Prozent mehr als 2024. In manchen Zeiträumen ist der Besucheranteil aus dem benachbarten Saarland, Rheinland-Pfalz und Luxemburg sogar höher als der aus Lothringen“, so Geschäftsführerin Albane Pillaire, die den Zoo seit 2019 schrittweise aus einer Krise geführt hat. Mit über 400.000 Besuchern im Jahr zählt der Zoo inzwischen zu den festen Größen im Freizeitbereich und spricht gezielt auch das deutschsprachige Publikum an. „Aufgrund der Grenzlage ist es für uns selbstverständlich, Infotafeln und pädagogische Angebote in beiden Sprachen anzubieten“, so Pillaire. Neu ist, dass das schulische Angebot (Zooschule) des Zoos von Amnéville seit diesem Jahr nicht nur auf Deutsch, sondern auch in vereinfachtem Französisch angeboten wird. Damit will man insbesondere Grundschulkindern und Jugendlichen, die Französisch in der Schule lernen, ermöglichen, die Sprache spielerisch und praxisnah zu erkunden, erklärt Céline Scholz, die die pädagogischen Programme in beiden Sprachen durchführt.
Tierische Neuheiten im Zoo
Wer einen Zoobesuch plant, hat die Gelegenheit, viele neue Tierbewohner zu bestaunen, die erst in diesem Jahr ein Zuhause in Amnéville gefunden haben: Mit dem Neuzugang eines Siamang-Weibchens hat das bereits im Zoo lebende Männchen nun Gesellschaft bekommen. Die beiden Menschenaffen verstehen sich seit einigen Monaten bestens. Hoffnung auf Nachwuchs gibt es zudem bei den Rotpandas: Ein neu eingezogenes Männchen bemüht sich derzeit um das Weibchen. Zuwachs gab es auch bei den Seelöwen: Ein männliches Jungtier aus Dortmund hat im Zoo von Amnéville ein neues Zuhause gefunden. Auch bei den Elefanten gibt es Neuigkeiten: Elefantenkuh Inga zeigt sich sehr angetan von der neuen Elefantendame Rosie, die Anfang des Jahres aus dem Zoo Basel nach Amnéville kam. Nicht zuletzt ist mit einem jungen Mhorr-Gazellenbock aus dem Zoo Madrid eine weltweit stark bedrohte Tierart eingezogen.
Ein Muss für kleine und große Dinofans: Jurassic Expedition ist zurück!
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr kehrt der Dinosaurierwald „Jurassic Expedition“ mit erweitertem Angebot zurück. Auf einem Rundweg durch den Wald begeben sich die Besucher auf eine Reise durch verschiedene Dino-Epochen – vorbei an 67 lebensgroßen Nachbildungen prähistorischer Tiere. Mehrsprachige Infotafeln säumen den Weg und vermitteln Wissenswertes über die Zeit der prähistorischen Giganten. Für die kleineren Abenteurer, die noch nicht lesen können, gibt es einen 120 Quadratmeter großen Ausgrabungsbereich: das Dino Kids Camp. Mit dem Pinsel in der Hand können Kinder dort in die Rolle echter Paläontologen schlüpfen und im Sand verborgene Fossilien freilegen. Auch im Dino-Rides-Bereich kommen Kleinkinder auf ihre Kosten: Hier dürfen sie auf den Rücken kleiner Dinosaurier klettern und sich austoben. Eltern können derweil in der Jurassic Bar, einem schattigen und geselligen Bereich, eine Pause einlegen.
Wer den Zoo lieber sitzend erkunden möchte, kann sich ab sofort gegen eine Gebühr einen E-Scooter an der Kasse ausleihen.
Sensibilisierung im Fokus: Neue Fotoausstellung zu Tier-, Natur- und Klimaschutz
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums zeigt der Zoo ab diesem Monat die UNESCO-ausgezeichnete Fotoausstellung „Hopes“ des französischen Künstlers Yannick Monget. Die Ausstellung verdeutlicht anhand eindrucksvoller Bilder die Rolle moderner Zoos als Vermittler für Umwelt- und Klimaschutz.
„Jurassic Expedition“ und die neue Fotoausstellung sind im regulären Eintrittspreis enthalten. Lehrer, die Interesse am pädagogischen Programm auf Deutsch oder vereinfachtem Französisch haben, können sich gerne mit dem Zoo in Verbindung setzen: jeunesse@zoo-amneville.com. Weitere Informationen, wie Öffnungszeiten und Eintrittspreise erhalten Sie unter https://zoo-amneville.com. © Zoo von Amnéville

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