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Saarland stärkt Bevölkerungsschutz

Feuerwehr bleibt starke Säule des Bevölkerungsschutzes

Feuerwehrstatistik 2025 belegt stabile Strukturen. Land investiert gezielt in Ausbildung, Infrastruktur und Bevölkerungsschutz und stärkt so die Einsatzfähigkeit nachhaltig.

Die saarländischen Feuerwehren bleiben ein verlässlicher Garant für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Die Feuerwehrstatistik 2025 zeigt stabile Mitgliederzahlen, eine leistungsfähige Einsatzstruktur und eine hohe Ausbildungsbereitschaft. Für das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport ist dies zugleich Bestätigung und Auftrag: Das Saarland setzt seinen konsequenten Kurs zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes fort und investiert gezielt in Menschen, Ausstattung, Infrastruktur, Ausbildung und moderne Führungsstrukturen. „Die Feuerwehrstatistik zeigt: Unsere Feuerwehren sind leistungsfähig, engagiert und zuverlässig. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass wir den Bevölkerungsschutz kontinuierlich weiterentwickeln müssen. Genau das tun wir – mit einer klaren Strategie, erheblichen Investitionen und modernen Strukturen. Damit stärken wir nicht nur den Brandschutz, sondern den Bevölkerungsschutz insgesamt“, erklärt Staatssekretär Torsten Lang. Mit 11.420 aktiven Feuerwehrangehörigen bewegen sich die kommunalen Feuerwehren weiterhin auf einem stabilen und hohen Niveau. Der leichte Rückgang gegenüber dem außergewöhnlich starken Vorjahr beträgt 1,1 Prozent. Auch die Jugendfeuerwehren bleiben mit 4.856 Mitgliedern eine tragende Säule der Nachwuchsgewinnung. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den Vorbereitungsgruppen der Kinderfeuerwehr: Deren Zahl stieg von 45 auf 49, gleichzeitig werden dort inzwischen 648 Kinder betreut. Dies unterstreicht, dass die Feuerwehren junge Menschen früh für das Ehrenamt begeistern und damit die Grundlage für die Zukunft legen. Die Einsatzzahlen haben sich nach dem von den Auswirkungen des Pfingsthochwassers geprägten Ausnahmejahr 2024 erwartungsgemäß normalisiert. Insgesamt wurden 8.043 Einsätze registriert. Während die Zahl der Hilfeleistungen deutlich zurückging, bewegten sich die Brandeinsätze mit 2.512 Einsätzen wieder auf dem Niveau des langjährigen Durchschnitts. Damit bestätigt die Statistik eine insgesamt stabile Einsatzentwicklung. Auch bei der Aus- und Fortbildung setzt sich der positive Trend fort. Die Landesfeuerwehrschule verzeichnet seit mehreren Jahren eine hohe Nachfrage. Die deutlich gestiegene Zahl der Lehrgangsteilnehmenden verdeutlicht den wachsenden Qualifizierungsbedarf und bestätigt zugleich die Notwendigkeit des Neubaus der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule. Mit einem Investitionsvolumen von über 50 Millionen Euro schafft das Saarland moderne Ausbildungsbedingungen und stärkt die Qualifizierung von Einsatz- und Führungskräften langfristig. Die Landesregierung hat den Bevölkerungsschutz in den vergangenen Jahren umfassend weiterentwickelt. Mit der Einrichtung einer eigenen Abteilung „Bevölkerungsschutz“ im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport werden Katastrophenschutz, Zivile Verteidigung, Schutz Kritischer Infrastrukturen, Krisenmanagement und die zivil-militärische Zusammenarbeit organisatorisch unter einem Dach gebündelt. Gleichzeitig wurde das zuständige Fachreferat personell deutlich verstärkt. Flankiert wird dies durch umfangreiche Investitionen in die Sicherheitsinfrastruktur. Seit 2022 hat das Land erheblich in den Neubau, die Modernisierung und die Sanierung von Feuerwehrhäusern investiert. Hinzu kommen rund 12 Millionen Euro aus dem Sondervermögen nach dem Pfingsthochwasser 2024 für zusätzliche Ausstattung und Fähigkeiten im Bevölkerungsschutz sowie entscheidende Investitionen in den Ausbau der Warninfrastruktur u.a. alleine 50 Mio. Euro für den geplanten Neubau der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule.

 

„Sicherheit entsteht nicht erst im Einsatz. Sie beginnt mit guter Vorbereitung, moderner Ausstattung und einer leistungsfähigen Ausbildung. Deshalb stärken wir unsere Feuerwehren und den gesamten Bevölkerungsschutz konsequent weiter. Unser Ziel ist klar: Das Saarland soll auch künftig bestmöglich auf alltägliche Gefahren ebenso wie auf außergewöhnliche Krisenlagen vorbereitet sein“, so Staatssekretär Torsten Lang abschließend. © Ministerium für Inneres, Bauen und Sport

Schenk, Silvia
11. Jul 2026