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Bewegender Brief aus Italien

Homburger Gastfreundschaft bleibt unvergessen

Manche Begegnungen wirken weit über den eigentlichen Moment hinaus. Das zeigte sich jetzt in Homburg auf ganz besondere Weise: Nach dem Host Town Programm der Special Olympics Nationale Spiele Saarland 2026 erreichte die Stadtverwaltung ein bewegender Brief der italienischen Delegation des Vereins Libertà e Coraggio.

Im Rahmen des Host Town Programms empfingen Städte und Gemeinden internationale Delegationen bereits vor Beginn der eigentlichen Wettbewerbe, um ihnen Land und Leute näherzubringen, Begegnungen zu ermöglichen und den Gedanken der Inklusion gemeinsam erlebbar zu machen. Homburg durfte dabei die italienische Delegation aus dem Verein Libertà e Coraggio vom 12. bis 15. Juni als Gastgeberstadt begrüßen.

In ihrem Schreiben bedanken sich die Gäste für diese besonderen Tage – und für eine Gastfreundschaft, die sie so schnell nicht vergessen werden. „Wir haben uns nicht nur als Gäste, sondern als Teil einer großen Familie gefühlt“, schreiben die Mitglieder der Delegation. Jeder Programmpunkt, jede Begegnung und jede Geste habe dazu beigetragen, dass Homburg für sie zu einer „zweiten Heimat“ geworden sei.

Während ihres Aufenthalts lernten die Gäste Homburg bei einem abwechslungsreichen Programm kennen – vom herzlichen Empfang über gemeinsame Feste und sportliche Aktivitäten bis hin zum Stadtfest der Inklusion, dem Besuch der Schlossberghöhlen, Begegnungen im Ronald McDonald Haus sowie vielen weiteren Stationen in der Stadt. Auch die Homburger Gastronomie trug mit dazu bei, den Gästen die Stadt und ihre Gastfreundschaft näherzubringen. Vor allem aber waren es die vielen persönlichen Begegnungen und gemeinsamen Momente, die bleibenden Eindruck hinterließen.

Für Oberbürgermeister Michael Forster, Bürgermeister Manfred Rippel und den Beigeordneten Philipp Scheidweiler ist das Schreiben deshalb vor allem eines: ein Dankeschön an all jene, die das Host Town Programm mit großem Engagement möglich gemacht haben.

„Ein solcher Besuch gelingt nur, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken. Zahlreiche Vereine, Einrichtungen, Unternehmen, Ehrenamtliche und engagierte Bürgerinnen und Bürger haben ihre Zeit, ihre Ideen und vor allem ihr Herzblut eingebracht. Dass unsere Gäste schreiben, sie hätten sich in Homburg wie in einer großen Familie gefühlt, ist wohl die schönste Anerkennung für dieses Engagement.“

„Das Host Town Programm hat eindrucksvoll gezeigt, wie Sport Menschen verbindet und wie schnell aus Gästen Freunde werden können. Ein besonderer Höhepunkt war das Stadtfest der Inklusion, das nur durch das großartige Engagement vieler Vereine, Institutionen, Unternehmen, Ehrenamtlicher und zahlreicher weiterer Unterstützer möglich wurde. Gemeinsam ist es gelungen, unseren Gästen nicht nur Homburg zu zeigen, sondern auch die Offenheit, Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit zu vermitteln, für die unsere Stadt steht.“

Der Brief aus Italien macht deutlich, dass genau dies gelungen ist. Die Delegation beschreibt die Zeit in Homburg als eine Erfahrung, die weit über den Sport hinausgegangen sei. Die Begegnungen, die gemeinsame Freude und die gelebte Inklusion seien für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes gewesen.

Verwaltungsspitze spricht allen Beteiligten Dank für ein gelungenes Host Town Programm aus. © Stadt HOM

Schenk, Silvia
16. Jul 2026