Mit dem Rad vom Bergbau zur neuen Wildnis
Geführte Radtour verbindet Industriekultur, Natur und regionale Kulinarik
250 Jahre Steinkohlebergbau haben das Saarland und seine Landschaft nachhaltig geprägt. Doch was einst von Fördertürmen, Gruben und Industrieanlagen bestimmt war, hat sich vielerorts zu neuen Erlebnisräumen und außergewöhnlichen Naturlandschaften entwickelt. Eine geführte Radtour am Sonntag, 20. September, lädt dazu ein, diesen spannenden Wandel hautnah zu erleben.
Unter dem Motto „Vom Bergbau zur neuen Wildnis“ führt Gästeführer Norbert Morawietz die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einer rund 26 Kilometer langen Rundtour zu bedeutenden Schauplätzen der saarländischen Bergbaugeschichte und des Strukturwandels. Start und Ziel ist der Erlebnisort Reden, einer der bedeutendsten Standorte der saarländischen Industriekultur. Wo einst Steinkohle gefördert wurde, ist heute ein moderner Erlebnisort entstanden, der Geschichte, Natur und Zukunft miteinander verbindet. Anschließend führt die Radtour durch die Saarengeti. Auf den ehemaligen Bergbauflächen leben heute Taurusrinder und Wasserbüffel. Das besondere Naturschutzprojekt zeigt eindrucksvoll, wie sich die Natur einst industriell genutzte Flächen zurückerobert und sich eine ganz neue Form von Wildnis
entwickelt. Weiter geht es nach Göttelborn, wo der markante „Weiße Riese“ an die Zeit des aktiven Bergbaus erinnert. Ein weiterer Höhepunkt erwartet die Radlerinnen und Radler am Itzenplitzer Weiher. Im Waldhaus Heiligenwald lädt eine gemütliche Jause mit regionalen Produkten aus Schiffweiler und Umgebung zur Stärkung ein.
Weitere Informationen zur Radtour und Tickets gibt es im Ticketshop unter www.region-neunkirchen.de. © Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen

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